Sardinien – September 2003
Ein Reisetagebuch
Veranstalter: BEUS-Reisen
Samstag, 13.09.
Anreise
Duschschlauch geplatzt! Toll!!! Fängt ja gut an!
50 Minuten bis zum Köln-Bonner Flughafen (lt. der besten Mamutschika der Welt „am A… der Welt“)
Nach der Landung auf Sardinien/Olbia erst einmal einen fahrbaren Untersatz besorgen. Die Touri-Schlangen an den bekannten Leihwagenfirmen waren unendlich, also ab zu einem inländischen Autovermieter.
Den fast niegelnagelneuen Clio beladen und ab ging die Post. Bis zur Isola Rossa haben wir knappe 2 Stunden gebraucht. Als erstes haben wir uns ein supi-leckeres Schokoladen-Eis gegönnt, bevor wir zur Wohnungsagentur mussten. Ein Sarde fuhr vor (eine erste Geschmacksprobe des sardischen Fahrstils) unser Appartement lag ein gutes Stück von Isola Rossa entfernt, abseits der Straße im Nirgendwo. Der nächste Strand – eine felsige, mit Sandbuchten versehende naturbelassende Bucht, lag ca. eineinhalb Kilometer entfernt.
Mondnacht
Spagetti mit Tomatensauce
Sonntag, 14.09.
Ernst wollte Brötchen holen, aber der Laden hatte zu. Es ist stürmisch und kalt. Die Wäsche trocknet in 5 Minuten im Wind.
Fahrroute: Isola Rossa – Castelsardo – Sassari – Santissina Trinitá di Saccorgio (Logudoro)
essen gegangen
Montag, 15.09.
Ernst macht sich auf den Weg Brötchen zu holen – prust, lach – der Laden macht erst um 9:00 Uhr auf. pP
Es ist wieder mal stürmisch und kalt an diesen morgen
Strecke: Capo Testa – Arzachena – Luogosanto – Nuraghe Maiori – Témpio – Aggius – Valle della Luna – Trinita – Isola Rossa
Pute in Rotwein-Sahne-Knobi-Sauce
Dienstag, 16.09.
Sonnenschein, fast kein Wind
Ab ins Tal des Mondes, danach zum Aussichtspunkt von Aggius
anschl. zu unserem Naturstrand: schwimmen, faulenzen
abgelegene Bucht, alles besetzt, felsige Bucht, Mini-Garnelen (Jaques! Qui, mon …) machten sich als Putzkolonnen über die Füße her.
Sonnenbrand gepflegt und als Abendbrot gab es Fruchtsalat
Mittwoch, 17.09.
Auf dem Programm steht die Tour Nr. 1 von Marco Polo
nach Porto Torres – kurzer Halt bei „Sella e Mosca“ zum Weinkauf.
Wir mussten erst einmal ein „Weisskopfseeadler-Geschwader“ an uns vorbeiziehen lassen. Ein Palaver wie auf einen Wochenmarkt.
Durch Alghero – Villanova – Pozzomaggiore (hier hatten wir uns verfahren, den Fehler erst einmal lachend zur Kenntnis genommen, getankt am Tankomat) – Macomer – San Leonardo – Monte San ´t Antionio (Nuraghe von Tavuli); Fahrt abgebrochen, es war schon spät
Schnell noch einkaufen, ohne Einkaufswagen, wir brauchen doch nur Brötchen!!!! Vollgepackt wie zwei Mulis kamen wir an die Kasse!!!
Rückweg über die 131 bis Mores, dort am Straßenrand gerastet, einen Snack eingeworfen und den Sonnenuntergang genossen. Im dunkeln über Oschiri – Tempio – Aggius nach Hause. Ankunft um 21:30 Uhr; spät ins Bett: halb eins
Hähnchen
Donnerstag, 18.09.
Ab nach Olbia zum shoppen!
Aggius – Tempio – Calangianus – Telti – Olbia – Monti.
Auf der suche nach dem Weg bin ich mit dem Wagen fast in der Straße eines Bergdorfes stecken geblieben. Aber, wo man reinkommt, kommt man auch wieder raus. Und wenn die Häuser immer kuscheliger werden kann Frau auch mal die Außenspiegel einklappen, damit das Auto doch noch durch die Gasse paßt.
Hähnchen
Freitag, 19.09.
Aggius (wir waren spät dran)
wir haben „unsere rote Inselspitze“ gefunden
Strand
Ernst hat gemerkt das Freitag ist; ich nicht – für mich ist immer Freitag
Spagetti + Tomatensauce
Samstag, 20.09.
Strandtag bis 15 Uhr; anschliessend Taucherbrille + Schnorchel für Ernst gekauft; Eis gegessen und in Trinita fotografiert + Friedhof besucht
Essen „gegangen“ (natürlich aus unserem Hinterland mit dem Auto hingefahren)
Vorspeise mit 4 Tellern
Vorgericht drei Verschiedenen kleine Häppchen (Ravioli + Nudeln + ?)
Hauptgericht: Lammspieße, Bauch und Bratwurst mit Pommes, dazu Brot, Wasser und Wein
zum Abschluss – mir war schlecht, so voll war ich – gab es einen Myrrhten-Schnaps
Sonntag, 21.09.
18469 Kurven durchfahren
– Badesi – Viddalba (Prozession verpasst) – Perfugas (Besuch Museum) – Sedini (Domus de Janas, es war „sau“-warm + ich pitschnass nach einem Bad im Brunnen) – Monti – Móres (hier haben wir Dolmen gesucht + nicht gefunden) – Ittiredda (Schafherde gesehen und fotografiert, Domus de Janas gefunden und erkundet, 1 Stunde Klettertour siehe Reiseführer, sardische Machos zum rückwärtsfahren gezwungen – die üben noch) – Ozieri – Pattada (Messer begutachtet ab 145 Euro) – Über Oschieri – Tempio …der Rest ist ja schon bekannt zurück gefahren
Strammer Max für Rheinländer (Schinkenbrot mit Spiegelei für Ruhris)
Montag, 22.09.
über Porto Torres – Römisches Bad am Hafen – Silberstadt – Wein gekauft – Sassari – und zurück
Dienstag, 23.09.
Santa Theresa bis Mittags, anschl. zum Strand; Ernst konnte zum ersten Mal schnorcheln und ist dabei einem riesengrossem Tintenfisch begegnet
Mittwoch, 24.09.
Schlechtes Wetter; nach Badesi zum einkaufen gefahren
Strand + Sonne + Wind = Sonnenbrand; Ernst beim schnorcheln, Biggi beim lesen eingeschlafen (verbrannt wie „Sau“)
nach Aggius zum I.S.O.L.A.-Laden gefahren
anschl. „in den Bergen“ essen gewesen, es war fürstlich
Donnerstag, 25.09.
die geplante „lange“ Tour ist wegen Sitzfleischverbrennungen ausgefallen; haben einen neuen Weg nach Tempio ausprobiert, Sightseeingtour durch Tempio, anschl. nach S. Teresa zum Fischerhafen
Sonnenuntergang in unserer Bucht genossen
Freitag, 26.09.
8 Uhr aufgestanden
– Agliente – Tempio – Calangiánus – Telti – Monti – Alá dei Sardi – Budduso – Bitti – Orune – Nuoro – Orgósolo
in Orune Brunnenheiligtum besucht, in Orgósolo die Murales
zurück über die 131d + 125; um 23 Uhr wieder zu hause
Samstag, 27.09.
Fahrt nach Porto Cervo, Costa Smeralda; Fototour; am späten Nachmittag wieder zurück; bedeckter Himmel und Regen; in S. Teresa einen Eis-Stopp eingelegt und eingekauft
Sonntag, 28.09.
8 Uhr aufgestanden
um 10 Uhr losgefahren über Sassari – die 131 bis Arbus – über die Berge: Fluminimaggiore – Iglésias
erste Bergwerke gesehen; Zimmer bezogen in Gonnesa
nach Carbonia gefahren: altes Braunkohlenbergwerk gefunden, auf der Rückfahrt Bunxit BWS gesichtet
abends in einer Pizzeria: ich bin verhungert!!!! (Warum bestelle ich etwas und bekomme nichts?) – Ernst war pappsatt; um 22 Uhr kamen dann endlich drei Garnelen
musste anschl. eine Tüte Erdnüsse zu mir nehmen, sonst hätte ich den nächsten Laden überfallen
Montag, 29.09.
durch Bauerbeiten geweckt; erst einmal gefrühstückt
Sirai – CARBONIA Zechenschrott – Narcao – Bergwerk Rosas – …über Land – Domusnóvas – S. Giovanni Tropfsteinhöhle besichtigt (da führte früher mal eine Straße durch) – verfahren und durch+über die Berge eine Bergbautour gemacht – über Iglesias wieder zurück
Ich habe das fahren verweigert, soll doch fahren wer will, ICH NICHT MEHR
Essen gegangen
Dienstag, 30.09.
– Iglesias – Nebida – Masua – und zurück; – Fluminimaggiore – Arbus – Guspini – Montevécchio – Marina di Arbus – Le Dune (hier war das Nobelhotel ausgebucht) – und wieder zurück bis Guspini, zwischenzeitlich war es schon dunkel – Guspini – Uras – 131 bis Sassari – Sorso
um Mitternacht waren wir wieder zu Hause; die Hunde haben einen Freudentanz veranstaltet
Mittwoch, 01.10.
haben bis 10 Uhr geschlafen und einen gemütlichen Strandtag eingelegt
Donnerstag, 02.10.
Aggius – Tempio – Mores – Ittireddu – Alghero – zurück über Sassari –Soro
essen gegangen
Freitag, 03.10.
Strandtag
Samstag, 04.10.
Abreise; über 5.000 km mit dem Leihwagen