Ich habe es wieder getan.
Es geht für gute zwei Wochen in den Kruger National Park. Alle Unterkünfte, die Flüge und der Mietwagen sind gebucht. Ich benötige noch ein Privatrezept für meine Malarone Tabletten. Eventuell könnte ich einen Inlandsflug nach Nelspruit nehmen und den Mietwagen dann umbuchen, des Weiteren muss ich mal schauen, ob ich bestimmte Bungalows reservieren kann.
Der Inlandsflug geht derzeit nicht zur Mittagszeit und das Zeitfenster für Ankunft, Immigration, Kofferband, Wechsel des Flugsteigs und Gepäckaufgabe ist mir mit 120 Minuten zu knapp.
Für BeD habe ich einen Bungalow reserviert. Freu mich schon drauf. Die Bahnfahrten sind jetzt auch gebucht. Die Malarone Tabletten liegen bereit und für die OM-D EM5II habe ich für den defekten Akku einen neuen bestellt.
Meine Unterkünfte im Kruger sind:
Berg-en-Dal – Skukuza – Satara – Skukuza – Lower Sabie – Crocodile Bridge
Ihr fragt mich immer was ich mitnehme:
- Auf jeden Fall mein Popup-Moskitozelt. Es bietet, neben der Sicherheit vor eventuellen Moskitos, einen kleinen Höhleneffekt, nichts fällt auf mich drauf, krabbelt über mich hinweg. Das Zelt begleitet mich aber erst seit ich alleine fahre, vorher hatte ich das gar nicht im Einsatz.
- eine Kühltasche
- Taschenlampe/n, falls bei Gewitter mal der Strom ausfällt, um in den Bush leuchten zu können (Rotlicht wäre genial) oder um einfach nach Einbruch der Dunkelheit sicheren Fußes nach Hause zu gelangen. Die meisten Wege in den Camps sind nicht beleuchtet.
Was für ein schöne Zeit. Dieses Jahr war definitiv das Jahr des Elefanten. So viele, unter anderem auch schöne ältere Bullen.
Und natürlich die Begegnungen mit den Bungalow Nachbarn, wie Matti+Pete(r) aus Pretoria oder das Ehepaar aus Bungalow 9 in Croc Bridge. Und natürlich das kleine Gruppentreffen mit Simone&Kurt und Iris&Sabine in Satara und die gemeinsamen Unternehmungen und Treffen die daraus entstanden sind.
14.-15. Oktober – Anreise
Recklinghausen – Essen – Frankfurt – Johannesburg – N12 – N4 – Malalane – Malalane Gate – Berg-en-Dal Restcamp (6 Stunden – 409 km)
Am Flughafen habe ich 200 Euro getauscht, das waren ca 3800 Rand, desweiteren habe ich eine Vodacom SIMkarte mit genug Data und zusätzlich Airtime für 50 Rand gekauft.
Auf der N4 gab es kilometerlang dichten Nebel. Ich bin mit zwei weiteren Wagen Kolonne gefahren. Bei Nebel wird mit Warnblinklicht gefahren.
Malalane, früher Malelane, kommt aus dem Siswati und ist von eMlalani für „Palmenplatz“ oder lala für „schlafen“ abgeleitet.
Hier fahre ich zum SuperSpar, um die ersten Einkäufe – wie Wasser mit Sprudel, Knabbereien, Wein, Sonnencreme und Moskitospray – zu tätigen. Den Rest kaufe ich in den Camp Shops vor Ort.
15.-17. Oktober – Berg-en-Dal Rest Camp
Unterkunft BA3 – Bungalow 21
- 16.10.: 98,9 km in 9:40 h
- 17.10.: 140,4 km in 9:16 h
Leopard am Impala Kill,

17.-20. Oktober – Skukuza Rest Camp
Unterkunft BE2
- 18.10.: 110,6 km in 8:00 h
- 19.10.: 90,7 km in 6:45 h

20.-24. Oktober – Satara Rest Camp
Unterkunft BD2
- 20.10.: 207,9 km in 9:22 h
- 21.10.: 135,6 km in 8:42 h
- 22.10.: 154,4 km in 8:55 h
- 23.10.: 175,7 km in 10:32 h
Löwe, Buschbrände, Kleines Gruppentreffen der FB Gruppe „Krüger Nationalpark“, schweres Gewitter über dem Camp, Leben gerettet








24.-25. Oktober – Skukuza Rest Camp
Unterkunft BE2
- 24.10.: 232,8 km in 11 h
Endlich wieder Löwen, Treffen mit Simone&Kurt zum Absacker
25.-27. Oktober – Lower Sabie Rest Camp
Unterkunft BD2 – Bungalow 29











- 25.10.: 61,9 km in 5:44 h
- 26.10.: 29,6 km in 1:45 h
Bush-Walk-Drive, mein erster Braai


27.-30. Oktober – Crocodile Bridge Rest Camp
Unterkunft BD3




- 27.10.: 131 km in ? h
- 28.10.: 142,5 km in 9:06 h – Höchsttemperatur 45 Grad
- 29.10.: 196,7 km in 9:38 h
45 Grad auf der Autoanzeige, Caravans angesehen und mit Campern gequatscht, 2 Tage mit Gewitter
30.-31. Oktober – Rückreise
- 30.10.: 462,2 km in 7:38 h
Crocodile Bridge Gate – N4 – N21 – O.R. Tambo – Essen – Wanne – Zuhause
In den 16 Tagen bin ich 2804 Kilometer gefahren.
Ich habe gesehen: Elefanten – Rhinos – Leos – Löwen – Büffel – Impalas – Kudus – Steinböckchen – Waterbuck – Duiker – Klipspringer – Sharpe´s Grysbok – Blue Wildebeest – Bushbuck – Nyalas – Honey Badger – Bushbabies – Schlankmanguste – Wiedehopfe – Hammerkopf – Kori Bustards – Giant Kingfisher – Parrots – Marabu – Openbill – Goliath Reiher – Fische – einen Frosch …
Kosten für den Mietwagen (855,00 €), die Unterkünfte (26.699,47 ZAR) und die Flüge (1.017,94 €). Dazu kamen noch die Tankkosten und weitere Ausgaben.
Maut: Middleburg 79 ZAR
Tanken: (33 + 20 + 29 + 34 + 32 + 33 + 27 + 32 + 18 = ) ca. 258,00 €
Vodacom SIM Karte: 55,00 €
Getränkepreise:
1,5 l Kruger Water Still 14 ZAR, Savannah dry 25,50 ZAR, Fanta 16 ZAR, 1 l Fanta 19 ZAR, Dose Castle Lager 17 ZAR
Essen:
Müsli-Joghurt-Früchte Frühstück 69 ZAR, Cappuccino 37 ZAR,
Omelette with brown Bread 79 ZAR, Rib&Wings 209 ZAR, Fries 35 ZAR, Springbok Shank 215 ZAR,
0,5 Castle Dry 49 ZAR, Chateaubriand 300gr. 279 ZAR,
Shot Springbok 50 ZAR