Three weeks South Africa. From Jo’burg to Cape Town, over the Panorama Route to the Paul-Kruger NP, a visit in Swaziland, PE, over the Garden Route to Cape Town.
Impfungen: ok
Wildcard: erstanden
Freitag, 28.10.2016
Düsseldorf – Dubai
Kilometer: ca. 5.000 Flugkilometer
Samstag, 29.10.2016
Dubai – Johannesburg OR Tambo Airport
Kilometer: ca. 6.500 Flugkilometer
Jo’burg nach Pretoria
Kilometer: ca. 120 km
10:35 Uhr Landung in Johannesburg, diesmal mussten wir keinen Visumantrag im Flieger ausstellen.
An der Passkontrolle gab es zwei Warteschlangen, wir haben zum Glück die kurze Warteschlange an der Passkontrolle erwischt und waren nach ca. 30 Minuten dort durch, im Gegensatz zu zwei Stunden Wartezeit bei vielen anderen. Nachdem wir unsere Taschen vom Gepäckband gefischt hatten ging es nach draußen, dort wurden wir von Ingrid und Peter empfangen. Peter erklärte uns als erstes die Reiseunterlagen (Sylvia war gerade zum Geld wechseln unterwegs) danach ging er mit uns und einem weiterem abenteuerlustigen Pärchen (Lena und Andreas) zur Autovermietung Bidvest.
Dort nahmen wir unseren Renault Sandero entgegen (in Deutschland wird dieser Typ von Dacia vertrieben, sagt Sylvia). Während Lena und Andreas nach Centurion zur Unterkunft fahren, wollten wir uns noch schnell auf den Weg nach Sandton zum HardRockCafe machen.

Nach erfolgreicher Shopping Tour und einem coolen Drink auf dem Nelson Mandela Square wollten wir durch die Shopping Mall zurück zu unserem Auto in der Tiefgarage. Weit gefehlt. Wir waren überall, nur nicht bei unserem Auto. Letztendlich fanden wir den Weg zurück den wir gekommen waren. Nun wollten wir den Kassenautomaten aufsuchen. Weit gefehlt … Es gab keinen Kassenautomaten in der Tiefgarage, das Personal dort wusste auch nichts „Keine Ahnung“ oder „Ich komme immer mit dem Fahrrad“ waren die Antworten.
Zum Schluss fragten wir eine Autofahrerin die gerade parkte, diese führte uns über den Aufzug in die 5. Etage der Shopping Mall. Nun wollten wir bezahlen. Weit gefehlt. Der Automat mochte unseren Schein nicht. Egal, wir sind schließlich irgendwann aus der Tiefgarage heraus gekommen und machten uns auf den Weg zum Natanja Guesthouse in Lyttelton Centurion (Pretoria).
Auf Empfehlung des Hausherren fuhren wir zum Essen zum Crawdaddy’s auf der Jean und Gerhard Avenue, Centurion. Eine sehr gute Entscheidung. Super nette Bedienung und ein sehr engagierter Chef des Hauses. Essen war super und ich habe noch eine Flasche „Homemade Piri-Piri“ erstanden.
Todmüde fielen wir gegen 21 Uhr ins Bett.
Sonntag, 30.10.2016
Pretoria – Hazyview
Kilometer: ca. 400 km

7:30 Uhr Frühstück im offenen Wintergarten, danach ging es erst einmal nach Pretoria zurück, weil wir die blühenden Jacaranda Bäume fotografieren wollten. Auf Empfehlung unseres Guesthouses fuhren wir in die Dey Street und waren baff. Das war die schönste Straße in lila die wir in Pretoria gesehen haben.
Anschließend fuhren wir zum Church Square, dort steht die Statue von Paul Kruger, etwas vernachlässigt mit einem hässlichen, hohen, grünen Zaun drumrum.
Dann machten wir uns auf den Weg Richtung Hazyview zu unserer nächsten Unterkunft in einem Rondavel. Wir fuhren über die N4 Richtung Belfast, wo wir diese dann verliessen und weiter über die R540 bis nach Mashishing/Lydenburg fuhren. Danach ging es über die R37 (Panorama Route und dem Long Tom Pass) bis nach Sabie. Unsere Unterkunft für die nächsten zwei Nächte ist das Idle and Wild an der R536 zwischen Sabie und Hazyview.

Montag, 31.10.2016
Hazyview
Kilometer: 195 km
Ich weiss nicht wann Sylvia aufgestanden ist, aber es war bestimmt 5:00 Uhr. „Stimmt.“ sagt sie.
Nach dem Frühstück fuhren wir Richtung Sabie, wo wir auch direkt tanken waren. 20 Liter. Sarah und Armin, die hinter uns waren, taten es uns gleich. 35 Liter brauchte ihr Neuwagen.
Danach fuhren wir Richtung Graskop um von dort nach God’s Window zu fahren.
Auf der Strecke lagen die Mac Mac Falls, die aufgrund des Wassermangels nur noch ein Mac-Wasserfall waren. Eintrittspreis 10 Rand für das Auto.

Auf dem weiteren Weg führte uns an einer Lore vorbei, wo ich natürlich in die Bremsen stieg um das gute Stück zu fotografieren. Die Lore diente als Willkommens- bzw. Eingangsschild für eine Unterkunft. Glück Auf! Auf dem Weg Richtung God´s Window mussten wir kurz am Straßenrand halten um frei laufende Kühe zu fotografieren.
Man sollte auch den vorbeifahrenden Autos deutlich machen, das man kein Problem mit dem Wagen hat und sich „nur“ die Gegend anschauen möchte. Die Menschen achten noch aufeinander.
Unser nächster Halt war der Aussichtspunkt The Pinnacle. Auch hier betrug der Eintrittspreis für das Auto 10 Rand.
Kurz hinter „The Pinnacle“ lag God’s Window, das Gottesfenster, an dem wir fast vorbei gedüst wären. Eintrittspreis 10 Rand pro Person. Ein gut gepflasterter und mit Stufen versehender Weg führte vom Parkplatz zu einem Aussichtsbalkon „God’s Window„ und weiter hoch durch einen Regenwald zu einem weiteren Aussichtspunkt über die Tiefebene.
Von dort aus fuhren wir weiter zu den Potholes, bogen vorher aber ab um uns die „Berlin Falls„ anzusehen. Eintrittspreis: 10 Rand für das Auto.
Eintrittspreis bei den Bourke’s Luck Potholes war 50 Rand pro Person. Auf dem Parkplatz wurden wir von den ersten wilden Tieren begrüßt. Baboons trieben sich auf dem Rastplatz herum. Schon bei der Einfahrt Richtung Parkplatz wurden wir von Sarah und Armin winkend begrüßt, kurz nach uns kamen Lena und Andreas an.
Wir machten uns auf den Abstieg zu den Potholes, an dem die beiden Flüsse Blyde River (Fluß der Freude) und Treur River (Fluss der Sorge) zusammentreffen. Hier gibt es sehr schöne kleine Kaskaden im Flusslauf. Aufgrund der fortgeschrittenen Zeit haben wir uns entschlossen die Three Rondavels sausen zu lassen. Laut Sarah lohnt es sich aber dort vorbei zu schauen.
Wir fuhren über Graskop und weil ich nicht abgebogen bin über den Kowyns Pass (R533) Richtung Hazyview zurück. Auf dem Weg hatten wir eine Rinderherde auf der Straße und viele Kühe mit Kälbern, häufig werden diese Herden auch von einen Bullen begleitet, am Straßenrand.
Abends sind wir dann mit Sarah und Armin ins Kuka zum essen gefahren. Sylvia und ich wählten die 3-Stunden-geschmorte-Springbockkeule. Sehr lekker.
Jetzt haben wir 20:30 Uhr und liegen flach.
Dienstag, 01.11.2016
Hazyview – Kruger Nationalpark, Rondavels
Kilometer: 240 km
Nach dem Frühstück haben wir ausgecheckt und sind nach Hazyview in den „Super Spar“ gefahren. Dort war die Hölle los. Sylvia und ich waren die einzigen Käsegesichter. Wir deckten uns mit Wasser, Brot, Joghurt und Käse für die nächsten beiden Tage im Kruger Nationalpark ein. Danach ging es weiter. Eigentlich sollten wir durch das Paul-Kruger-Gate in den Park gelangen, aber es fehlte mal wieder die Ausschilderung. So fuhren wir durch Hazyview zum Numbi Gate.
Dort mussten wir erst unsere Passdaten, Autodaten und so weiter am Tor angeben, danach bekamen wir an der Rezeption die Einfahrtsbescheinigung mit der Angabe unserer Übernachtungen. Die Frau an der Rezeption sagte uns noch, das wir nicht halten sollten, da der Weg bis zum Olifants Restcamp gute 6 Stunden dauern würde, die Camptore werden um 18:30 geschlossen. Wir hatten mittlerweile kurz nach 11:00 Uhr. Na-denn-mann-tau.
Auf den sogenannten Hauptwegen, diese sind geteert, darf man maximal 50 m/h fahren.
Entfernung Gate – Camp : 201 km, vorausberechnete Zeit laut Kruger NP Broschüre ca. 8 Stunden.
Diese wahnsinnige Empfehlung „Nicht zu stoppen“ war nicht einzuhalten, geradezu unmöglich. Zebras am Straßenrand, MacDonalds-Antilope (Impala) dann die erste Gattung der Big Five, Büffel. Danach unsere erste Kudu-Kuh dieses Jahr, ein Warzenschwein (Sarah sagt, ein Pumba), ein Impala Bock, sowie eine Giraffe (es war die erste von gefühlten Hundert auf dem Weg zum Restcamp). Nun kam die zweite Gattung der Big-5: der Elefant und kurz danach Numero 3: Drei Breitmaulnashörner! Und nach einigen Antilopen kam die Nummer 4 der Leopard.
Wir waren einfach nur spät dran! Um das Restcamp noch pünktlich erreichen zu können mussten wir uns etwas beeilen. 18:00 Uhr brausten wir durch das Eingangstor. Geschafft.
Kurz nach uns kamen Sarah und Armin um die Ecke geflogen.
Wir hatten das Rondavel Nr. 84 und direkt neben uns quartierten sich Sarah und Armin ein. Wir verabredeten uns zum gemeinsamen Abendesse und checkten anschließend noch unsere Reiserouten auf der Terrasse bei einem gemeinsamen Black Label. Wir mussten alle früh ins Bett, da unsere Wecker um 3:15 klingelt würden. Morning Walk!
Mittwoch, 02.11.2016
Kruger NP
Morning Walk
Kilometer: 158 km
3:15 Uhr, was für eine Zeit. Es ist stocke finster, wir kämpfen alle mit unserer Müdigkeit, freuen uns aber auf ein kleines Abenteuer. Pünktlich um 4:15 Uhr waren wir am Treffpunkt, alle Teilnehmer waren pünktlich am Treffpunkt. Nur nicht die Guides.
4:45 Uhr nun kommt jemand und redet auch mit uns. Kurz vor 5 saßen alle auf dem Truck und wir fuhren los. Der Ausgangspunkt der Wanderung lag ca. 20 Fahrminuten entfernt. Nach der Sicherheitsunterweisung stiegen wir alle aus, die Guides bestückten ihre Gewehre und … es fing an zu regnen. Aber richtig. Alles wieder in den Truck. Warten. Die ersten waren pietschnass. Aus Sicherheitsgründen konnten wir nicht los, da die Gewehre, wenn diese nass werden nicht mehr korrekt funktionieren würden.
Wir fuhren erst mal wieder zurück Richtung Restcamp. Als der Regen nachließ fragte uns Dennis, der Guide, ob wir einen zweiten Versuch an einer anderen Stelle wagen wollen, jajaja. Wir wollten. Außer zwei, die hielten sich neben mir etwas bedeckt.
Also fuhr Dennis den Wagen in die Botanik, er und seine Kollegin Mojo schnappten sich die Elefantentöter und wir liefen wie eine Herde Zebras – einer hinter dem anderen – hinter ihnen her.
Wir sahen keine der Tiere die wir uns erträumt hatten. Die Exkursion war nett und gut erklärt mit einer kleinen Snackpause, aber außer einer Riesenspinne im Bodenloch, die nicht raus wollte, den Ameisen, welche sich über unsere Pause freuten und einem einsamen Buschhasen den wir aufschreckten gab es nur wieder Wasser von oben. Die Natur hat sich wenigstens gefreut. Um 8 Uhr waren wir wieder zurück.
Duschen, packen, auschecken, uns noch von Armin und Sarah verabschieden und ein kleines Campfrühstück im Restaurant, danach ging es auch für uns wieder los.
Bei der Ausfahrt haben wir noch schnell vollgetankt. (10:15 Uhr)
Wir haben uns dazu entschlossen vom Restcamp aus eine Nebenstrecke zu wählen. Wir fuhren über die H8, S92, S91 nach Balule und von dort über die H1-5 und H1-4 Richtung Satara. Hier machten wir eine kurze Pause.
Dann ging es weiter über die H1-3 zum Boabab Baum, und weiter nach Tshokwane. H1-2 am Felsmassive lag endlich, endlich die Nummer 5 der Big-5, ein tief schlummernder Löwenmann.
An der S36 verließen wir nochmals kurz die Hauptstrecke und fuhren über eine Sandpiste eine kleine Nebenstrecke. An einem trockenen Flussbett waren Sie! Erst sahen wir Paviane, Impalas und zwei Nashörner die sich am noch grünen Gras gütlich taten.
Über die H12 ging es weiter zur H4-1, welche parallel zum Sabiefluss verlief. Um 18:00 Uhr erreichten wir unsere nächste Unterkunft, das Camp Skukuza.
Sylvia hat es leicht mit dem Magen und somit fällt unser abendliches Abendessen aus und ich knabbere an einem Stück alten Milchbrötchen herum während Sylvia Diät hält.
Donnerstag, 03.11.2016
Kruger NP, Skuzusa Camp – Swasiland Mlilwane
Kilometer: 237 km
Sylvia gönnte sich einen Joghurt und zum Frühstück einen Roibostee, ich schlug zu und bestellte das Sunset Frühstück. Während des Frühstücks auf der Restaurantterrasse konnten wir auf den Sabie River und die alte Eisenbahnbrücke gucken. Um 10:15 Uhr verließen wir das Camp.
Wir folgten der Hauptstraße bis zu einer Nebenstrecke, in der Hoffnung dort Tiere zu entdecken. Beim Abbiegen sah ich das ca 100 Meter entfernt Autos hielten. Wir wendeten nochmals und fuhren dorthin. Eine Löwin mit einem halbwüchsigen Löwen und einem ca. 3 Monate alten Löwenkind waren die Belohnung. Wir fuhren zurück zur Gravelroad. But … nothing. Wir sahen frische Leoparden Spuren im Sand, trafen aber nur eine Leopardenschildkröte an. Keine Impala, kein Vogel, einfach nichts, nada, nothing.
Zurück auf der Hauptstrecke, Impalas, Giraffen, Elefantenkuh mit zwei Kälbern, welche mich zum Rückwärts setzen gezwungen haben, da sie dort hinab wollten, wo wir gerade standen. Demutsvoll fuhren wir langsam rückwärts.
Kurz vor der Grenze erwarteten uns zur Verabschiedung noch eine Nashorn Kuh mit ihrem fast erwachsenen Jungen. Diese legten sich zur Mittagsruhe gemütlich in ein Schlammbad.
Am Malelane Gate verließen wir den Paul-Kruger-NP und fuhren über die R570 Richtung Jeppes Reff dem Grenzübergang in das Königreich Swasiland. Nach den Grenzformalitäten auf Seiten von Südafrika und Swasiland fuhren wir Richtung Piggs Peak über die MR1. An der Autobahn MR3 fuhren wir Richtung Hauptstadt Mbabane. Wir folgten der Wegbeschreibung unseres Reiseführers nach Ezulwine Valley, um dann Richtung Mlilwane Wildlife Sanctuary zu fahren.
17:45 waren wir an der ersten Rezeption, diese sollte bis 18 Uhr auf haben, war aber schon geschlossen. That’s Africa. Der Schrankenwärter/Torhüter wies uns den Weg zum Camp. Mit Sonnenuntergang erreichten wir dieses.
Leider waren alle Bienenkorbhäuser belegt, so bekamen wir einen Hut zugewiesen.
Freitag, 04.11.2016
Swaziland Milwane
Kilometer: 4 km
Heute hätten wir ausschlafen können. Wir entschlossen uns dazu einen Relax Tag einzuschieben. In aller Ruhe frühstücken, noch mit Lena und Andreas quatschen, etwas über das Gelände schlendern im Shop swasi-ländisch üben.
Hello – Sawubona
How are you? – Unjani?
I am fine. – Ngikhona
I am fine, thank you. – Ngikhona ngiyabonga

Danach sind wir etwas durch das Gelände gecruised haben die zwei Warzenschwein-Familien des Camps beobachtet und tausendfach abgelichtet,
Wurden selber als Fotomodels von Schülern entdeckt und tausendfach abgelichtet. Tranken unser letztes Dosenbier leer, wollten schwimmen gehen, aber die Kids hatten eine Schulabschlussfeier und somit schlürften wir nur ein Bier am Pool, machten nette Bekanntschaften, erkundigten uns nach dem Schulsystem und wie die weitere Lebensplanung aussieht (Weiterbildung als Krankenschwester), schrieben das Tagebuch für heute und gestern und gehen jetzt zum essen.
Ein echter Faulenzertag. 19:30 Uhr lag ich im Bett.
Samstag, 05.11.2016
Swaziland – St. Lucia
Kilometer: 360 km
Wir hatten am Abend vorher einen Sunrise Drive gebucht, also mussten wir um 3 Uhr aufstehen um gegen 3:45 am Treffpunkt zu sein. Unser Guide hatte verschlafen. Wir waren ganz alleine auf dem Sunrise Drive und freuten uns schon auf einen tollen Sonnenaufgang. Als wir die Berge hoch fuhren, senke sich der Morgennebel auf uns nieder, oben am Gipfel war es nur noch eine dichte Nebelsuppe. In wenigen Minuten war alles nass. Wir tranken trotzdem noch schnell eine heiße Tasse Tee und aßen Muffins um danach kurz bis zum Gipfelpunkt hochzulaufen. Der Nebel war so dicht, das es sich nicht lohnte zu warten, also machten wir uns wieder an den Abstieg und auf die Rückreise. Unten am Bergfuß war alles klar und mittlerweile war es hell.
Unser Guide fuhr mit uns zu einem eingezäunten Grundzück in dem u. a. ROAN Antilopen nachgezüchtet und im Park „ausgewildert“ werden sollen. Danach ging es zurück zum Camp, wir Frühstückten gegen 8 Uhr, packten unsere sieben Sachen und machten uns auf den Weg zur Grenze.
Die Ausreise war noch einfacher als die Einreise. Der Südafrikanische Grenzposten war etwas verwinkelt angelegt, ein kleiner Irrgarten für die Autofahrer.
Über die N2 fuhren wir nach St. Lucia.
Am Guesthouse nahm uns Francois in empfang, zeigte uns unser Zimmer und war gefüllt mit guten Tipps. Als erstes fuhren wir einkaufen, da wir heute braiien wollten, ich hatte den Braii schon bei unserem Gastgeber klar gemacht.
Doch nach unserem Einkauf meldeten sich Sarah und Armin und fragten an, ob wir Bock auf einen Sundowner und/oder Abendessen hätten. In dieser Reihenfolge bitte.
Wir schlugen den Deepsea Angling Club bzw. den Ski Boat Club vor, da dort die Flusspferde häufig an Land kommen. Lena und Andi waren auch mit von der Partie. Unser letzter Abend in dieser Zusammensetzung. Wir holten Sarah und Armin am Elephant Coast Guesthouse ab und sammelten Lena und Andi mit ihrem Auto auch mit ein. Im Restaurant angekommen hatten wir auch prompt Glück, eine kleines Flusspferd kam zum grasen an Land.
Sonntag, 06.11.2016
St. Lucia
Kilometer: 75 km
Nach einem entspannten Frühstück machten wir uns auf den Weg zum Wetland NP. Heute wollten wir Leoparden sehen und schöne Fotos machen, endlich mal. Hmm.. wir hatten die Rchnung ohne die Leoparden gemacht. Auf den ersten sieben Kilometern sahen wir kein einziges, nicht einmal einen Vogel, Tier. Dann stand endlich ein Kudumann an einer Straßenecke, es gibt also doch noch Tiere im Park. Aber sehr viele sollten wir davon nicht zu Gesicht bekommen. Wir fuhren bis nach Cape Vidal, wo wir schön hätten schwimmen gehen können, wenn wir Badesachen dabei gehabt hätten. Der Indiche Ozean brandete tosend und warm an den kilometerlangen Strand. Hier gab wenigstens eine Großfamiie Grünmeerkatzen, die sich bereitwillig fotografieren ließen. Auf dem Weg zurück zu unserem Auto sahen wir dann noch eine kleine Horde von Streifenmungos, die von einem jungen Mann aus dem Auto heraus gefüttert worden. Da wir für 15.45 Uhr am Treffpunkt unserer Unterkunft sein mussten, wir hatten eine Bootstour zu den Hippos und den Krokodilen gebucht, machten wir uns auf dn Rückweg. Natürlich gab es keine Leoparden, aber eine kleine Herde Büffelbullen. Uns kam ein goldener Wagen entgegen, na was denkt ihr – ja, es waren Sarah und Armin, die auf dem Weg nach Cape Vidal waren. Südafrika ist ein Dorf.
Pünklich um 15.45 Uhr wurden wir zur Bootstour abgeholt. Mit einem jeep ging es zum Bootsanleger. Es wurde etwas diesig und grau. Gutes Wetter für Hipposichtungen, aber schlechtes Wetter für Krokodile. Davon haben wir dann auch nicht ein einziges gesehen und es soll 1.200 Stück davon im NP geben.
Dafür sahen wir „kämpfende“ junge Hippos und auch ein kleines Baby. Außerdem gab es viele Webervögel, einen Kingfischer, eine Gelbschnabelgreif und zwei Weißkopfseeadler. Auf dem Rückweg fing es leicht zu nieseln an. Bis wir an unserer Unterkunft angekommen waren, tobte ein afrikanisches Gewitter über St. Lucia. Wir wollten grillen !!! Das war ja wohl nichts. Die Grillkohle blieb im Auto und das Fleisch wanderte ins Eisfach – vielleicht morgen in Salt Rock ….?
Da wir etwas essen mussten, machten wir uns durch den Regen auf den Weg zur Hauptstraße – Alfredo’s war unsere erste Wahl, haha .. geschlossen! Nicht lange gesucht, das erstbeste Restaurant wurde geentert.
Montag, 07.11.2016
St. Lucia – Salt Rock
Kilometer: 201 km
7:30 Uhr Früüühstück.
Gegen 9:00 Uhr saßen wir im Auto und machten uns auf den Weg nach Salt Rock. Es ging über die N 2 und um kurz nach 12 waren wir vor Ort. Da erst ab 14 Uhr eingecheckt werden kann fuhren wir zum Strand hinab und steckten die Füße kurz in den kühlen Indischen Ozean. Hier gibt es nichts. Salt Rock ist eine reine Feriensiedlung. Pünktlich um 14 Uhr fuhren wir hinter Lena und Andi die steile Auffahrt hinauf. Ian unser Gastgeber empfing uns.
Nachdem wir unser Zimmer bezogen hatten und das ganze Gepäck aus dem Auto geholt hatten, wollten wir den Pool nutzen. Endlich einmal. Rasch die Schwimmklamotten angezogen und runter zum Pool. Erste Stufe: Brrrr, ist das Kalt. Zweite Stufe: Nee, ne. Ich bin doch kein Eisbär. Wieder nichts, da war das Meer ja wärmer.
Achja. Unser Grillsachen haben wir verschenkt. Hier gibt es keinen Grill. Abends waren wir zu faul zum wegfhren und genossen das Angebot im Haus speisen zu dürfen. Jenny, Ian’s Frau hat gekocht. Suuuper lekker. Als Vorspeise hatte ich Garnelen, Sylvia griechischen Salat und als Hauptgericht hatten wir uns Bobotie ausgesucht. Einfach himmlisch. Danach bekam ich noch ein großes Glas Chocolate Mousse.
Noch zu erwähnen, mich quälte den ganzen Tag eine komplette Darmentleerung. Dank der Pharmaindustrie habe ich sie heute im Griff.
Verabschiedungsgruß: Girls, remember: always drive left.
Dienstag, 08.11.2016
Salt Rock – Durban -Salt Rock
Salt Rock Guesthouse
Kilometer: 120 km
Es war einmal ein langes ausgiebiges Frühstück im B&B …
Heute stand der Victoria Street Market in Durban auf unserem Programm. Also machten wir uns über die Autobahn Richtung Durban auf den Weg. Wir fanden die Victoria Street relativ gut, dank TommiTommi, aber es gab keine Parkmöglichkeit, also umrundeten wir zweimal den Großraum um den Busbahnhof und fanden schließlich eine TG (Underground Parking) an einem Pick ’n Pay.
Auf dem gesamten Markt waren wir die einzigen „Milchnasen“, was aber niemanden wirklich gestört hat.
An der MiniBus Station schlenderten wir u. a. an einem Obststand vorbei, just in diesen Moment flog dem Obsthändler seine Bedachung auf und davon. Schnell waren wir zur Stelle und halfen bei der Wiederbeschaffung und -aufbau des Obststanddaches. Dies führte zu erstaunten Blicken. Der Junge Mann am Stand hat sich bestimmt dreifach bedankt und wir haben für ordentlich Gesprächsstoff gesorgt.
Auf dem Rückweg erstanden wir 2 Bananen für 5 Rand. Und an einem Tuchstand hielten wir noch ein nettes Pläuschken mit der Standbesitzerin und zwei Polizisten. Enjoy your day.
Gegen zwei Uhr waren wir zurück und haben etwas gechillt, danach sind wir zum „Hole in the Wall“ – Thompsons Bay Beach – gefahren.
Den Tag beschlossen wir mit einem leckeren Abendessen, ich hatte Chicken Chow, Sylvia ein Steak. Dazu gab es eine Flasche grünen Froschwein, Splattered Toad Sauvignon Blanc.
Mittwoch, 09.11.2016
Salt Rock – Durban
Gegen 6 Uhr sind wir aufgestanden und haben den Wagen gepackt und uns auf den Weg zum Flughafen begeben. Wir haben den Wagen am Bidvest Stand abgegeben und uns auf den Weg zum Flughafen gemacht.
Flug Durban – Port Elizabeth
In einer kleinen Maschine ging es dann Richtung PE.
Port Elizabeth – Lemon3Lodge, Kirkwood
Kilometer: 121,2 km
Nach der Landung, ging es direkt über das Rollfeld zum Ausgang. Am Bidvest Schalter waren wir die ersten. Yeah. Wir bekamen einen Polo Vivo und los ging es Richtung Addo zu unsrer nächsten Unterkunft.
Hier trafen wir Sarah und Armin wieder. Die Sonne schien vom Himmel und so warfen wir uns alle in die Badeklamotten und sprangen in den Pool, nicht ohne unser Black Label.
Abends gab es ein geniales 3-Gang-Menü
Angefangen bei geröstetem Brot mit Avocado, dann ein vorzügliches Bobotie und zum Abschluss eine Tarte mit Amarula.
Wir haben es nicht geschafft in meinen Geburtstag hinein zu feiern. Total fertig.
Donnerstag, 10.11.2016
Addo und der 50. Geburtstag
Addo NP Night Game Drive
Kilometer: 141,4 km
Zum Frühstück bekam ich von Sylvia, Sarah, Armin und den anderen Gästen und Hausbewohnern ein Geburtstagsständchen geträllert. So muss das.
Wir haben den ganzen Tag im Addo Elephants Nationalpark verbracht. Gegen 4 Uhr fing es an zu regnen, so richtig. Für 18 Uhr hatten wir den Night Drive gebucht, dieser sollte aber erst, wenn überhaupt, um 19 Uhr los gehen. Also schlugen wir die Regenzeit mit warten tot.
Pünktlich erschienen wir am Treffpunkt. Unser Guide hat uns noch warme Ponchos zukommen lassen, die wurden auch dringend benötigt, sonst hätten wir uns den A…. abgefroren. Dann ging es zwei Stunden durch den nächtlichen Park. Wir bekamen noch das eine oder andere Tierchen vor den Scheinwerfer und dazu gab es reichlich Informationen von unserem Guide. Um 21.00 Uhr ging es dann zurück in unsere Unterkunft. Die Straßen waren wie leergefegt – fast schon unheimlich. In der Lodge gab es dann noch einen Absacker und anschließend fielen wir fast ins Bett, Den Geburtstagssekt, den ich vom Haus noch ins Zimmer geliefert bekommen hatte, konnten wir erst am nächsten Morgen zum Frühstück trinken.
Freitag, 11.11.2016
Addo – Knysna
Kilometer: 341,6 m
Der Tag beginnt mit einem Sektfrühstück. Für die Fahrt nach Knysna (sprich Neissna) fuhren wir nicht nach den Angaben von erlebe-Südafrika, sondern nach einer Empfehlung unsres Gastgebers.
Es ging erst einmal nach Uitenhage, dort haben wir uns verfahren und sind im dortigen Township gelandet. Drehen und Navi an um wieder herauszufinden. Danach ging es Richtung Humansdorp und dann nicht auf die N2, sondern über die alte Kapstraße – die R ……….. – Richtung Jeffreys Bay.
Am Sweet Dutchman hielten wir für einen Kaffee und einen sehr leckeren Pancake.
Danach ging es weiter Richtung N2/Tsitsikama. Hier fuhren wir in den NP Richtung Water Falls. An dieser Stelle startet der Otter Trail, ein grandioser 5 tägiger Wanderweg.
Wir blieben an der Küste, da der Weg zu den Wasserfällen aufgrund der fortgeschrittenen Zeit zu weit war. Beim nächsten mal. 😉
Danach ging es über die N2 direkt nach Knysna rein, hier checkten wir ein und wer läuft uns über den Weg? Sarah, Armin chillte auf der Veranda.
Auf Empfehlung des Hauses fuhren wir Abends mit den beiden in das Bundu Cafe, vorher hielten wir am Liquir Store um Bier und Wein zu kaufen, da das Cafe keine Ausschank Lizenz besitzt.
Wir wurden empfangen und bewirtet wie Könige. Dank Granny, die Mutter von Gordon des Besitzers der Lodge und des Cafes.
voll gefressen und leicht beschwipst ging es heim.
Samstag, 12.11.2016
Knysna
Kilometer: 139,1 km
Nach dem Frühstück haben wir Sarah und Armin verabschiedet. Wir treffen uns erst wieder in Cape Town.
Danach machten wir uns auf den Weg zum Knysna Elephant Park. eigentlich wollten wir Elefanten füttern und mit ihnen kuscheln, aber es ergab sich die Gelegenheit am Sonntag Morgen um 7 Uhr noch zwei Plätze für das Elephants Riding zu ergattern. Wir schlugen zu.
Unser nächster Programmpunkt sollte der Besuch der Alten Goldmine sein, auf den Weg zurück nach Knysna machten wir halt an einem Samstag Vormittags Markt. Hier gab es Blumen, die unterschiedlichsten Anbieter für Lebens- und Genussmittel und verschiedene Handwerker bzw. Kunstanbieter und Souvenirstände. An einem Stand mit afrikanischer Kunst erstanden wir zwei Holzfiguren. Punkt 12 Uhr mit Schliessung des Marktes fing es wieder an zu regnen.
Wir flüchteten zum Wagen und fuhren über Knysna in die Berge zum Knysna Forest. Mit unserer Wildcard hatten wir wieder freien Zugang zum NP. Die Goldmine lag in ca. 9 Kilometer Entfernung auf einem Berg. Es schiffte die ganze Zeit.
An der Mine angekommen (das Museum und die Mine hatten aufgrund des schlechten Wetters geschlossen) hielt Petrus kurzfristig den Wasserstrom zurück, so das wir fast trockenen Fußes uns die Gegend ansehen konnten.
Danach fuhren wir über den Phantom Pass (Gravel Road) zurück nach Knysna um an der sehr kleinen Waterfront etwas zu essen und zu shoppen.
Da der Regen endlich aufgehört hatte führen wir zu einen der Knysa Heads um dort vom dortigen View Point die Aussicht zu genießen. Es sah so aus, das es einen schönen Sonnenuntergang geben sollte und wir wollten noch runter zu einer kleinen Strandbucht der Conny Glen Beach heißt. Wir kletterten über die Felsen und warteten auf den Sonnenuntergang der aber durch eine Wolkenfront verdeckt wurde.
Müde und zufrieden kehrten wir heim, saßen noch mit Granny vor dem Kamin und unterhielten uns sehr angeregt, schrieben später noch das Tagebuch für die Tage vom 8.-11.11. Alaaf und Helau.
Sonntag, 13.11.2016
Knysna – Oudtshoorn
Elefanten reiten
Kilometer: 284 km
Ein Traum wird war.
Wir mussten um 7 Uhr im Elephants Park sein, somit fuhen wir um kurz nach sechs schon los. Die N 2 Richtung Plettenberg wurde von zwei Autos genutzt, in einem davon saßen wir. Kurz vor dem Elephants Park gabelten wir noch einen Mitarbeiter auf, der sich freute nicht laufen zu müssen.
Mit afrikanischer Gelassenheit ging es dann irgendwann los. Erst gab es ein Video, dann eine kurze Einweisung, danach ging es in den Nachtstall – hier kann man ein Appartement mit direkten Blick, das Wohnzimmer liegt im Elephantenstall, mieten. Wie geil.
Danach wurden wir in Gruppen bzw. zu den einzelnen Elefanten eingeteilt. Erst Sylvia, die bekam Shanda und an dritter Stelle ich, ich durfte bei Kisha aufsteigen. Nachdem alle Elefanten Abmarsch bereit waren, ging es los. Gemütlich wurde man hin und her gewogen.
Leider hatten wir keine Zeit mehr um nah dem Ritt die Elefanten noch zu füttern, da wir unser Zimmer räumen mussten und schon sehr spät dran waren. Man sollte hierfür genug Zeit einplanen, ich schätze mal bestimmt locker 3 – 4 Stunden.
Zurück im Bamboo Guesthouse, räumten wir unsere drei Zimmer und gingen noch zu einem kleinen zweiten Frühstück mit Granny. Als wir uns verabschiedeten lud Granny mich noch ein, nächstes Jahr vorbei zukommen und bei ihnen zu wohnen um englisch zu lernen and a little bit afrikaans. Zum Abschied musste ich Granny noch drücken und sie sagte, das sie mich vermissen wird.
Wir stiegen in unseren Vivo und machten uns auf den Weg nach Oudtshorn.
… demnächst mehr 😉 habe zuviel Pinotage getrunken Grins
Über eine Passstraße gelangten wir in die Kleine Karoo. Hier liegt die Straußenindustrie Südafrikas, Ostrich City genannt. Straußeneier, Straußenfedern, Straußenleder und Straußenfleisch.
Die Landschaft ist im Gegensatz zur Küstenregion wieder karg und trocken. Die Felder werden über ein spezielles Bewässerungssystem versorgt. Wir erreichten unsere nächste Unterkunft, das La Plume (Die Feder) so gegen 13 Uhr. Nachdem wir unsere Residenz bezogen hatten machten wir uns auf den Weg zu den Cargo Caves, eine der größten Höhlensysteme Südafrikas. Beeindruckend.
Den Abend beschlossen wir bei einem Dinner im LA Plume mit Straußenfilet und einem leckeren Pinotage (der Grund warum wir nicht weiterschreiben konnten).
Montag, 14.11.2016
Oudtshoorn – Stellenbosch
Kilometer: 446 km
7:30 Uhr nahmen wir an einer kostenpflichtigen Information zur Farm und der Straußenindustrie durch Bartel, dem Hausherrn teil. Lohnt sich nicht wirklich, besser man macht an einer der Straußenfarmen halt.
Nach einem opulenten Frühstück ging es dann auf die kilometerreiche Strecke nach Stellenbosch über die Route 62. Natürlich machten wir bei Ronnys Sex Shop halt und gönnten uns ein 15 Rand Kaltgetränk (Cola).
Die Route 62 führt durch eine malerische aber trockene Gebirgslandschaft. Danach ging es durch Weinberge, an Weingütern vorbei Richtung Franschhoek. Wir hielten an de Weingut Stettyn und gönnten uns zwei Gläser Weißwein von einem der beiden erstanden wir die grandiose Anzahl von zwei Flaschen, als Dankeschön durften wir noch einen Portwein auf der Terrasse verkosten. Der Port war soooo lekker.
Leicht angeschwipst ging es weiter Richtung Stellenbosch. Gegen 18 Uhr erreichten wir das Weingut Knorhoek auf dem unser Guesthouse untergebracht war.
Nachdem wir unsere sehr einfache Unterkunft bezogen hatten ließen wir uns mit einem Taxi zum Abendessen in das Restaurant Fat Butcher bringen. Hier trafen wir noch das Ehepaar vom See aus Süddeutschland. Wie witzig.
Müde und satt fielen wir ins Bett.
Dienstag, 15.11.2016
Stellenbosch – Kapstadt
Kilometer: 78,2 km
Wir haben gemütlich in der Sonne auf der Veranda gefrühstückt. Nachdem wir ausgecheckt hatten sind wir nach Stellenbosch in die Altstadt gefahren, da wir genug Zeit hatten.
Als erstes besichtigten wir die älteste Kirche von Stellenbosch, die Moederkerk, erbaut im Jahre 1772. Danach schlenderten wir durch die Straßen. Die Straßennamen sind im Randstein der Bürgersteine eingelassen und die alten Häuser haben die Hausnummern auch als Steinplatte im Bürgersteig.
Souvenir, Souvenir … Wir erstanden noch das ein oder andere Mitbringsel für zuhause und/oder die daheim gebliebenen.
Uns gefiel Stellenbosch sehr gut.
Wir hielten an einer Tanke, um den eventuell platten Reifen erneut kontrollieren zu lassen und zu tanken. Dann ging es los nach Cape Town, Kaapstad oder auch einfach Kapstadt.
An unserem Guesthouse in Green Point mussten wir etwas warten, da unser Zimmer noch nicht fertig war, was uns aber ganz recht war, da wir erst einmal chillen wollten. Wir bestellten jede ein Bier und tranken das Hansa unter Palmen am Pool.
Nachdem wir unser Apartment geentert hatten, machten wir uns per pedes auf den Weg zur Waterfront. Hier vollendeten wir unser Souvenir-shopping, chillten noch im Quai four und gingen heim um uns für die Geburtstagsüberraschung für Sarah umzuziehen. Armin hatte für Sarah ein Abendessen im Gold Restaurant gebucht.
Vollgefressen und betrunken vielen wir in unsere Betten.
Mittwoch, 16.11.2016
Cape Town
Kilometer:51,6 km
Heute habe ich fast ausgeschlafen. 8:30 Uhr rumorte Sylvia im Schlafzimmer rum, also quälte ich mich aus dem Bett. Da es schon etwas später war als wir mit dem Frühstück fertig waren, verwarfen wir die Idee zum Kap zu fahren, ich schlug vor nach Constantia, zum Green Market und ins Bo Kaap Viertel zu fahren.
Gesagt getan. In Kapstadt war es mega windig, aber in Groot Constantia ließ der Wind etwas nach. Wir schauten uns die alten Gebäude an, besuchten das Museum, das diesmal 30 Rand pro Person kostete und verkosteten zwei Sorten Rotwein, einen Pinotage und den Gouverneur’s Reserve, diesen nahmen wir mit.
Danach ging es zurück nach Cape Town zum Greenmarket. Auch hier gab es noch das eine oder andere Andenken zu finden. Am Greenmarket Cafe tranken wir Rooibos Tee und Eistee um uns in aller Gemütsruhe das Markttreiben anzuschauen.
Gestärkt ging es zum Bo Kaap, aber vorher schauten wir noch bei Kurus english vorbei.
Zum Abendessen verabredeten uns mit Sarah und Armin zum essen im Hussar Grill, wir reservierten über unser Guesthouse einen Tisch.
Donnerstag, 17.11.2016
Cape Town – Cape Point
Kilometer:166,2 km
Heute ging es zum Kap der Guten Hoffnung.
Wir fuhren über die M6 immer am Meer entlang. Camps Bay, Llandudno mit seinen Surfern, Hout Bay mit einem Abstecher zum Hafen, dann den Chapman’s Peak Drive entlang (Mautgebühr 42 Rand), über die M65 an Kommetjie vorbei zum Cape Point Nationalpark.
Die Autoschlange reichte vom Eingang des Parks bis herunter zur Straße. Mit unserer Wildcard kamen wir wieder kostenfrei in den NP rein. Im NP selber gab es eine Baustelle genau an der Stelle an der es entweder hinauf zum Leuchtturm geht (Cape Point) oder hinab zum Cape of Good Hope. Wir fuhren als erstes hinunter zum Kap um ein typisches Touri Bild zu machen.
Danach ging es hinauf zum Cape Point. Es war rammelvoll, wir hatten Glück und erwischten einen frei werdenden Parkplatz. Mit der Wildcard bekamen wir auch eine kleine Vergünstigung beim kauf der Karten für den Flying Dutchman (anstatt 50 Rand für die einfache Fahrt zahlten wir nur 30 Rand pro Person).
Es war etwas windig am Leuchtturm,
Zu Fuß liefen wir anschließend den Weg wieder hinab, dabei entdeckte Sylvia eine Schlange. Welche? Überprüfen wir noch.
Da es schon halb vier war, beschlossen wir noch etwas durch den Park zu fahren und nicht nach Simon’s Town zu den Pinguinen, da wir für 19 Uhr mit Johannes verabredet waren.
Wir schafften es pünktlich um 18 Uhr wieder an unserer Unterkunft zu sein. Johannes hatte einen Tisch für 19:30 Uhr im „El Burro“ reserviert. Somit konnten wir zum Essen laufen. Wir verbrachten einen sehr schönen Abend.
Hiermit noch einmal liebe Grüße und Herzlichen Dank Johannes. Wir sehen uns irgendwann bestimmt wieder.
Freitag, 18.11.2016
Cape Town – Hermanus
Kilometer: 278,3 km
Auf Empfehlung von Johannes machten wir uns auf den Weg nach Hermanus. Für Wale ist es schon zu spät und Johannes erzählte gestern Abend, das dieses Jahr sehr wenige Wale am Kap gesichtet wurden. Warum weiß keiner.


Um kurz nach acht saßen wir im Auto und verließen das sehr windige Cape Town. Wir fuhren erst Richtung Somerset-West und dann über die R44 nach Gordons Bay, an der False Bay entlang nach Betty’s Bay. Hier haben wir die ansäßige Pinguin Kolonie besucht. Der Eintritt zu den Pinguinen kostet 20 Rand, aber mit der Wildcard kamen wir kostenlos rein.
Danach ging es weiter nach Hermanus. In Hermanus spazierten wir erst den Küsten-Wandel-Pad entlang, schlenderten einmal über den Souvenir Market und machten uns auf die Suche nach dem Restaurant Beintangs Cave, das uns Johannes empfohlen hatte. Wir mussten ein paar Treppenstufen hinunter ans Meer laufen und konnte dierekt von der Felsenküste über die Bucht blicken. Sehr gutes Essen mit schöner Aussicht, und wenn Wale in der Bucht sind bestimmt auch eine geile Location zum fotografieren.
Zurück ging es über die N2 und dem Sir Lowry’s Pass – 450 Metter über N.N. – nach Kapstadt. Auf dem Pass wehte eine so steife Brise das Sylvia erst nicht aus dem Auto kam, danach nicht wieder zurück und auch nicht sofort wieder rein.
Samstag, 19.11.2016
Cape Town
Kilometer: 41,5 km
Heute fuhren wir zur Old Biscuit Mill. Hier findet jedenSamstag ein sogenannter Neighbourgoods Market statt. Mittlerweile gehört dieser Markt zum offiziellen Programm der Touristenbusse. Wir kauften uns Kleider und ich kaufte mir die Ledertasche, welche ich vor einem Jahr schon so toll fand.
Danach machten wir uns auf den Weg zum Signal Hill, leider waren wir für die Kanone zu spät dran, somit hörten wir den Böller nur auf dem Weg dorthin.
Anschließend ging es auf ein Bier am Pool in unsere Unterkunft, damit wir danach gestärkt zur Waterfront laufen konnten. Eigentlich wollten wir noch einen Potje erstehen. Black Pot with three legs.
Im Quai Four aßen wir zu Abend.
Sonntag, 20.11.2016
Kapstadt – Dubai
Kilometer: ca. 7652 km Flugkilometer
Montag, 21.11.2016
Dubai – Düsseldorf
Kilometer: ca. 3369 km Flugkilometer