Wir – außer mir noch zwei weitere Personen – haben 2019 mit der Planung und Buchung für einen Afrika Urlaub für das Jahr 2020 begonnen. Erst sollte es Namibia und Botswana werden, aber zur damaligen Zeit war eine Reise zu dritt leider nicht im Rahmen unseres Budgets. Somit planten wir nach Südafrika zu fahren, von Johannesburg bis Kapstadt. Mit Kruger NP, eSwatini, St. Lucia, Addo (der Fokus lag, extra für M., auf Elefanten in Hülle und Fülle) und natürlich Cape Town.
Doch 2020 hielt die Welt den Atem an. Ein weltweiter Lockdown war von Nöten, um sich auf einen neuen Virus einstellen zu können.
Corona bedingt haben wir das Angebot von erlebe.de angenommen und die Reise kostenneutral auf 2021 verschoben. Eine Person trat zurück, dafür soll eine alte Schulfreundin von S. mitfahren. Also neue Planung und Buchung für 2021. Wir nahmen den Addo, eSwatini und St. Lucia raus. Doch auch 2021 war, Corona bedingt, eine Reise unsinnig, da in South Africa Ausgangsbeschränkungen galten. Wir verschoben noch einmal die Reise. S. und ich nutzten die Zeit für eine zweiwöchige Tour von „erlebe“ auf Zypern.
11.02.2022: Die Planung für 2022 steht. Es fehlt nur noch Springfontein.
14.04.2022: zwei Nächte Springfontein, Wortelgat Restaurant, Sunset Cruise of the Klein Rivier … Lekker Wine-Time by friends
05.08.2022: Heute habe ich meine ersten Impfungen erhalten, Tollwut 1 von 3, Meningokokken und Typhus.
24.08.2022: Ich wollte meine Couple Wildcard verlängert (5.345 Rand) und für die Schulfreundin eine Single Version bestellen (3.420 R), doch beide Anträge sind nicht durchgegangen. Für internationale Besucher müssen die Verlängerung vor Ort durchgeführt werden.
16.09.2022: Nachdem ich neue Passbilder hatte (6,95 €), war ich heute beim Straßenverkehrsamt und habe mir eine neue International Driver-License (16,30 €) besorgt.
Und ich habe meinen Teil der Restzahlung (2448,68 €) an „erlebe.de“ überwiesen.
07.10.2022: Um 10:00 Uhr werde ich abgeholt, dann geht es ab Wanne Hbf mit dem Zug zum Airport.
20.-21. Oktober 2022
Anreise
Ich war heute Morgen mal wieder vor dem Wecker wach. Der Tag begann mit einem wunderschönen Morgenrot, also raus aus den Federn, Wohnung lüften und ab ins Bad.
Im Kühlschrank schlummerten noch etwas Aufschnitt und die letzten beiden Brötchen wollten getoastet werden. Gestern habe ich festgestellt, das ich mir, meinem Alter entsprechend, eine rollbare Reisetasche zulegen sollte. Mein Rucksack hat mich nun seit über 25 Jahren auf allen Reisen begleitet, aber sich 18 Kilo auf den Rücken wuchten und diese tragen wird auch immer schwieriger.
S. war, wie immer, pünktlich wie die Maurer. Nun ging es zum Hbf nach Wanne-Eickel. Hier trafen wir am Stempelautomaten ihre Schulfreundin. Unser Zug, der RE2, sollte laut Fahrplan um 11:03 Uhr ankommen, mit einer 5 minütigen Verzögerung geht es jetzt zum Düsseldorfer Flughafen.
Der Check-In dauerte über eine Stunde, die Sicherheitskontrolle knapp darunter. Mit einer Vorlaufzeit von 3,5 Stunden waren wir passend zum Boarding am Gate. Der Flieger wartete noch ca. 20 Minuten auf Fluggäste, die noch in der Sicherheitskontrolle steckten. Danach ging es los. Der Flug bis Dubai verlief ruhig. Ich schlummerte auf jeden Fall etwas.
In Dubai machten wir es uns am Gate A1 gemütlich. Während S. und ich zum Terminal B, Stand B25 zum HRC gingen, passte B. auf unsere Sachen auf. Um von Terminal A zum Terminal B zu kommen mussten wir erst mit den Aufzügen ganz nach unten um mit der Verbindungsbahn in den anderen Komplex fahren zu können.
DUS – DXB: Flugzeit ca. 6:30 Stunden, Aufenthalt in Dubai: 4 Stunden
Tip(p) für mich: Beim nächsten Besuch in Südafrika sollte ich wieder versuchen direkt zu fliegen. Nicht nur von der Zeitersparnis von ca. 5 Stunden, sondern auch vom Schlaf-Komfort, da man vor Dubai in der REM Phase aus dem Tiefschlaf gerissen wird. Ich bin danach immer komplett „in den Bohnen“.
DXB – JNB: Flugzeit ca. 8:10 Stunden, 6.419 km
In Jozy haben wir unser Geld (200,00 € /Person) für die gemeinsame Kasse getauscht. Ich habe zusätzlich noch 80 Euro, für mich getauscht. Dafür bekam ich 1.242 ZAR.
Am Ausgang wartete Claudia von Terranova auf uns. Gemeinsam gingen wir zu Europcar, um unseren Mietwagen der Kategorie R in Empfang zu nehmen. Uns wurde ein Mokka (Mini-SUV) gegeben, der definitiv für drei Erwachsene mit Gepäck zu klein war. Hinter beiden Vordersitzen war kein Platz mehr, nachdem ich mich als Fahrerin und S. als Beifahrerin ins Auto gequetscht hatten.
Es dauerte über zwei Stunden, bis wir einen anderen Wagen angeboten und dann auch bereitgestellt bekamen. Es war ein Hyundai Crete mit Automatikgetriebe. Zum Automietpreis gehörte ein WiFi, das an der Theke voreingestellt wurde und wir unsere Geräte damit verbunden hatten. Auf meinen Hinweis das zwar ein WiFi verbunden wurde, aber keine Internetverbindung besteht, hieß es, das liegt an den Räumlichkeiten, sobald wir aus dem Haus raus sind funktioniert alles.
Wir verabschiedeten uns von Claudia und fuhren Richtung Pretoria los. Es sollte sich herausstellen, das keines unserer Geräte mit dem dazugehörigen WiFi eine Internetverbindung aufbauen konnte. Das dazu gebuchte WiFi funktionierte nicht. Alle Internet-Links von TerraNova waren somit nicht zu gebrauchen und wir müssen uns ohne Wegbeschreibungen durchschlagen. Das wird ja lustig.
Kilometerstand am Guesthouse: 2.237 km
Das Touraco Guesthaus gefällt uns auf Anhieb. Wir beziehen unser Appartement und machen uns auf den Weg Wasser für die nächsten Tage zu besorgen, dazu Chipsi, Wein und Bier. Ich kaufe auch noch eine Tüte gemischtes Biltong (normal, BBQ und Chili).
Meine beiden Mitreisenden haben das „Elternschlafzimmer“ mit dem Doppelbett genommen, vorne am Eingang. Ich hatte den Raum nebenan, mit dem Einzelbett und dem Zugang zum Bad.
Auf Empfehlung der Gastgeberin sollten wir uns die Uber App herunterladen, ich kannte dies schon von 2016, als die gängige Beförderungsart in Südafrika, neben den Taxis. Zudem um vieles preiswerter und super schnell vor Ort.
Zum Abendessen haben wir uns ein Uber Taxi bestellt, das uns ins Crawdaddy‘s Restaurant bringt … hier speisen wir vorzüglich. Wie schon 2016, das beste Fleisch ever.





Jetzt um 22:37 Uhr schnorcheln die beiden glückselig und ich mache für heute auch die Augen zu.
22. Oktober 2022
Pretoria – Waterberg Safari Lodge
Der Tag der verlorenen Straße
Kilometerstand Abfahrt: 2.237 km
Tageskilometer: 260 km
Ich war heute Morgen viel zu früh wach. Kurz nach 6:00 Uhr quälte ich mich aus dem Bett. Sylvia’s Schulfreundin lag noch, mit der Bettdecke über dem Kopf, im Tiefschlaf.

Ab 7:30 Uhr gab es Frühstück. Wie immer hieß es nach dem Frühstück, Taschen packen, Auto beladen und losfahren. Doch diesmal sollte es erst zu einer Europcar Filiale in der Nähe gehen um das WiFi Problem zu beheben.
Aber auch dort gab es kein funktionierendes Austauschgerät. Nach einer halben Stunde ausprobieren mit unserem Gerät und auch dem einzigen Ersatzgerät vor Ort gab die Mitarbeiterin auf. Die Europcar Angestellte, sagte, das wir bei der Rückgabe sagen sollten, dass das Gerät defekt sei.
Wir wollten uns das Regierungsviertel von Pretoria (Union Buildungs) ansehen. Erst sind wir hoch zum VIP Eingang, doch leider durfte ich dort nicht parken. Ich parkte auf Empfehlung eines Sicherheitsbeauftragten am Straßenrand und fotografierten die wundervollen Jacaranda-Alleen. Danach fuhren wir den Berg hinab, ich parkte in einer Seitenstraße und wollten direkt zum Union Building. Doch da war eine Abschlussfeier von Schülern und das ganze Areal abgesperrt und ein einziges Gewusel.
Die Union Buildings sind der Sitz der südafrikanischen Regierung. Hier befinden sich auch die Amtsräume des Präsidenten der Republik Südafrika.

Wie machten noch einen Abstecher zum HRC nach Pretoria und starteten von dort aus zu unserer nächsten Unterkunft der Lakeside Lodge.
Die Fahrt zum Entabeni Game Reserve verlief, bis wir von der R101 auf den Nelson Mandela Drive fahren sollten, super gut. Vor dem Straßenwechsel waren wir noch kurz tanken, 505 Rand inkl. Tipp. Doch wo war diese Straße? Mehrfach durchquerten wir den Ort, doch ohne Erfolg. Letztendlich warf meine Beifahrerin Maps an und wir ließen uns dorthin leiten.
Die letzten ca. 30 km Straße waren nicht geteert. Es ging über eine typische südafrikanische Gravelroad bis zur Abzweigung nach Entabeni. Dort ging es dann über eine Schotter-/Sandpiste bis zum Einlasstor, welches wir gegen 17:20 Uhr erreichten.

Kurz vor der Lakeside Lodge winkte uns jemand Richtung Kingfisher Lodge. Wir hatten ein kostenfreies Upgrade erhalten. Wir sind die einzigen Gäste hier. S. und ihre Freundin bezogen ein Zimmer und ich bekam nebenan ein eigenes Zimmer. Unser Guide für die Game Drives ist Pedro. Pedro arbeitet als Freelancer Ranger in Entabeni. Sein Vater war Ranger im KNP, somit – so sagt er – ist er mit der Natur aufgewachsen und hat den Beruf auch für sich gewählt. Er hat vorher in einem Game Reserve am Kruger gearbeitet bevor er nach Entabeni kam. Pedro vermittelt in seiner Art wie er alles erklärt und die Fragen seiner Gäste beantwortet, das er seinen Job liebt und sein umfassendes Wissen gerne vermittelt.
23. Oktober 2022
Waterberg Safari Lodge
Der Tag der missglückten Lionscub Bilder
Heute mussten wir um 5:45 Uhr aufstehen. S. klopfte gutgelaunt und mit vielen Worten an meine Tür. Es gab einen schnellen Kaffee im Stehen mit einen Rusk Riegel. Auf zu unserem ersten Game Drive mit Pedro.
Aufgrund der nächtlichen Regenfälle ist derzeit die Straße in das Tal gesperrt, unten im Tal sind die Predators angesiedelt. So geht unser erster Game Drive über das obere Gelände mit Zebras, Gnus, Impalas, dicken Einhörnern, Giraffen und vielen Vogelarten.
Bei einem kurzen Stop(p) zum Beine vertreten, Tee oder Kaffee trinken und einen oder mehr Rusk Riegeln essen, fand ich eine große Gottesanbeterin auf dem Boden. Damit keiner von uns unachtsam drauf trampelt, habe ich sie vorsichtig hochgenommen und in der Nähe einer Ameisenautobahn abgesetzt.
Pedro sagte, ich sollte aufpassen, das sie mir nicht in die Haare hüpft, das wäre das Ende des filigranen Wesens gewesen, da es unendlich viele Widerhaken an seinen sechs Beinen hat.

Wieder an der Lodge waren gab es ein leckeres Frühstück und wir hatten Zeit zum Seele baumeln lassen.
Am Nachmittag ging es zum zweiten Game Drive hinab ins Tal. Die Straße hatte bestimmt 10 % Gefälle und bestand entweder aus Felsen oder Geröll als Untergrund.
Das Löwenrudel hat derzeit Junge und eine Löwin liegt am Weg, so das man die Jungtiere und die Mutter gut beobachten kann.
Ich habe wunderbare Aufnahmen gemacht, doch leider sind alle Bilder verschwommen. Keine Ahnung, was das war.
Wir sahen noch eine Giraffe vor uns auf dem Weg und mussten uns leider beeilen zurück zu fahren, da es wieder anfing zu gewittern. Donnergrollen und entfernte Blitz begleiteten uns den Berg hinauf. Irgendwo schlug der Blitz ein und wir konnten Rauch erkennen. Pedro meldeten den Brand und den ungefähren Ort über Funk.





24. Oktober 2022
Waterberg – KNP, Letaba Rest Camp
Tag des nicht fotografierten Elli-Bullen
Kilometerstand Abfahrt: 2497 km
gefahrene Tageskilometer: 397 km
Ich hatte mir für 6:15 Uhr den Wecker gestellt, da wir um 7:00 Uhr frühstücken wollten. Es waren frische 17 Grad draußen. Um kurz vor 7:00 Uhr hatten wir alle unsere Sachen im Auto verstaut und einem gemütlichen Frühstück mit Pedro, unserem Ranger, stand nichts mehr im Weg.
Der Weg von Entabeni und anschließend rechts Richtung Sterkrivier war eine echte Herausforderung. Bei strömenden Regen ging es auf einer seifigen Sandstrecke, mit tiefen Regenrinnen, Geröll, starkem Gefälle oder Anstiegen manchmal mit gerade 20 km/h los. Manchmal musste ich halten um zu checken, ob der Wagen über die Schlaglöcher oder durch die Regenrinnen passte. Nach ca. 25 km erreichten wir wieder eine Teerstraße und es ging über Polokwane zum Phalarborwa Gate.

Wir machten noch eine kurzen Toilettenpause an einer Raststätte und erreichten gegen 14:00 Uhr das Phalaborwa Gate. Hier meldeten wir uns an, kauften im Shop eine Kruger Map und fuhren zur Schranke der Einlasskontrolle und dann in den KNP ein.
Direkt hinter dem Gate bogen wir auf die S131 ab und fuhren langsam die Straße lang. Komplette Entschleunigung. Hier sahen wir das erste Steinböckchen, einen einsamen Impala Mann und dann kam eine Elefantenherde aus dem Busch und querte die Straße. Ganz vorne lief das jüngste, max. eine Woche alt mit seiner Mutter, die Herde selber schätzte ich auf ca. 30 Tiere.
Auf unserem weiteren Weg sahen wir einen stattlichen Elli Bullen. Er stand perfekt unter einem Baum, während ich ein Bild machen wollte kam er zielstrebig auf uns zu. Ich setzte erst einmal zurück, wir entschieden an ihm vorbeizufahren bevor er die Straße oder uns erreicht, um dann zu drehen. Meine beiden Mitreisenden wahren so fasziniert, das ich keine weitere Möglichkeit für ein Foto erhielt. Erst als der Bulle ungünstig stand gaben sie gut gelaunt die Fenster wieder frei.
Meine Laune dagegen stand im Minusbereich, so eine perfekte Situation. Ich musste mich erst einmal gehörig abreagieren.
Wir erreichten Letaba um 17:30 Uhr. An der Rezeption haben wir uns angemeldet und ich habe meine Couple Wildcard verlängert, B. hat sich eine Single Wildcard gekauft. Als Bungalow bekamen wir die Nummer C22.
Abends gönnte ich mir ein lekker Stück Fleisch an Papp mit Chakalaka, dazu ein Black Label.
25. Oktober 2022
Letaba Rest Camp
Der Tag des verpassten Caracals
Kilometerstand Abfahrt: 2894 km, 5:33 Uhr, 23 Grad
86 gefahrene Tageskilometer
Um kurz nach 5:30 Uhr haben wir das Rest Camp verlassen. Wir sind über die Gravelroads S46 und S93 zum Olifants Rest Camp gefahren. Auf dem Weg dorthin begegnete uns ein einsamer Büffel auf der Straße. Das zurücksetzen und den Weg freigeben führte dazu, das ich mehrere hundert Meter rückwärts fuhr und der Büffel stur hinter uns her auf der Straße blieb. Es hatte den Anschein, als hätte er Spaß daran in unserer Spur zu laufen. Irgendwann hat er sich kaputt gelacht und ist links in den Busch abgebogen.

Das Olifants Rest Camp erreichten wir nach 37 Kilometern um kurz nach 9:00 Uhr. Wir wollten hier in aller Ruhe frühstücken und danach über die Teerstrasse zurück nach Letaba fahren.
Die Sonnenterrasse war nach den Renovierungsarbeiten leider noch gesperrt. Nur die Buschhörnchen jagten sich sich über die Mauern und Geländer um sich danach erschöpft im Schatten wieder abzukühlen.
Nach dem Frühstück gingen wir noch zum Look Out hinab. Von dieser Terrasse hat man einen Blick auf das Tal des Olifants River. Man kann Hippos, Wasserböcke und viele weitere Tiere sehen, wenn diese zum baden oder trinken an den Fluss kommen. Um 11:00 Uhr hatte die Außentemperatur 30 Grad und um 14:00 Uhr sogar lekker 38 Grad erreicht und ich war froh zurück im Camp zu sein. Die anderen lagen mit ihrem Equipment auf dem Betten, sicherten und sortierten ihre Fotos um diese in den sozialen Netzwerken zu präsentieren. Ich schnappte mir meine Kamera um das Camp zu erkunden. Ich sah meine ersten Baumhopfe und Blue Waxbills (Angola Schmetterlinksfink oder auch Blauastrild genannt).
Am Restaurant war 5 Minuten vor meinem Eintreffen ein Caracal gewesen. Alles spähen in das Dickicht brachte nichts. Aus allen Ecken kamen Leute mit riesigen Teleobjektiven gelaufen, aber auch diese hatten keine Chance den seltenen Räuber zu erwischen.
Um kurz nach 16:00 Uhr ging unser Abenddrive los. Ein Teil der Teilnehmer wollte wohl einen Familienausflug mit Essen und trinken auf der Fahrt machen und beschwerte sich, das sie nicht alle zusammensitzen können.
Wie schon vor vier Jahren ging die Fahrt über die H1-6 Richtung Mopani. In Letaba sind immer die OSV-LKW’s am Start. Leider hatte die veranstwortliche Rangerin kein wirkliches Interesse an ihren Gästen und sie unterhielt sich lieber mit ihrem Kollegen. Dieser war als Elli Experte vorgestellt worden. Ein wirklich „ehemaliger Perte“. Somit sparte ich mir, am Ende der Fahrt, auch das Trinkgeld ein.
Bei den Ellis kam nichts, sie wären an der Elefantengruppe beinahe auch vorbei gerauscht, hätten die Kids an Board nicht lauthals zum Halten aufgefordert.
Hier ein herzliches Dankeschön an die Jugendlichen, welche auch nach Einbruch der Dunkelheit ordentlich die Gegend ausleuchteten und mir somit meine erste Ginsterkatze bescherten. Die Rangerin war mit ihren Gedanken definitiv nicht mehr bei ihren Job, sondern rasselte die Strecke, laut plappernd mit ihrem Kollegen Richtung Feierabend ab.

Abends habe ich mir einen Burger bestellt, als ich gerade reinbeißen wollte rief jemand „Ist hier eine Birgit Sydow?“. Ich bin aufgestanden und lernte eine nette Person aus der FB Gruppe KNP kennen.






26. Oktober 2022
Letaba – Tschokwane – Skukuza
Der Tag der lachenden Lioness
Kilometerstand Abfahrt: 2980 km, 5:40 Uhr, 26 Grad in Letaba
Tageskilometer: 188 km, Zeit 12 Stunden, 27 Grad in Skukuza um 18:20 Uhr
Genau wie die Tage vorher ging es wieder früh raus. Bye-Bye Letaba. Mal schauen, was der Tag so bringt. Mein erster Weg führte uns über die Teerstrasse (H1-5) nach Olifants, hier enterten wir um 7:30 Uhr erneut das Restaurant. Diesmal gab nur löslichen Kaffee, da die Vollautomaten aufgrund eines Stromausfalles nicht funktionierten. Egal.
Danach ging es weiter über die H1-4 und H1-3 Richtung Tschokwane. Nach dem Abzweig zur S125 kommt rechts eine Ausschilderung zum Baobab. Die Piste führt durch das trockene Sandbett eines Flusses, hier fand ich eine Stachelschweinborste. Stachelschweine gehören zur Leibspeise der Leoparden, aber weder ein Stachelschwein noch einen Leo war zu entdecken.
Der mächtige Baobab soll der südlichste Affenbrotbaum im KNP sein, er wird auch als Baum des Lebens bezeichnet. Wir umrundeten mit den Wagen den Baum, auf der anderen Seite war ein kleiner Baum umgeknickt und lag über den Weg, so das wir vorsichtig drumherum und durch eine Herde grasender Impalas fahren mussten.


Auf der Strecke von Letaba bis Tschokwane sahen wir viele verschiedene Tiere. Darunter war ein Schreiseeadler und ein Sattelstorch, am Ngotso Wasserloch mehrere Hornraben, eine Pavianhorde, Zebras, Gnus und Giraffen – eine davon war am trinken.

In Tschokwane gönnten wir uns eine Kudu Wors Roll bevor es auf den letzten Teil der Strecke ging. Gut gestärkt und Blasen-technisch erleichtert ging es weiter zu unserer nächsten Unterkunft, nach Skukuza, über die H1-2.
Auf der H1-2 sahen wir auf der linken Seite eine Ansammlung von Fahrzeugen, alles starrte nach links ins Gebüsch. Die Vegetation war dicht und grün, mit dem Auge war nichts zu erkennen. Ich fragte nach und es hieß das dort Löwen wären. Löwen? Puh. Da ein großer Wagen vor uns wohl die beste Sicht hatte, schlängelte ich mich raus aus der Schlange und fuhr an die Spitze, dort stand, mit Abstand, ein OSV mit einer Rangerin. Diese sagte mir, das es sich um das Sabi Sands Pride handeln würde. Einer der Rüden war hell, der andere Löwe hatte eine dunkle Mähne.
Durch die Büsche könnte man, so gerade eben, helle Flecke im Gras und unter einem Baum erkennen. Ein großes Löwenrudel mit mindestens zwei Löwenmännern, diese lagen hinter einem Busch im Gras, und Löwinnen mit Jungtieren, diese lagen unter dem Baum, schlummerten dort vor sich hin.


Da die Tiere nur zu erahnen wahren und sich kaum bewegten beschlossen wir weiter Richtung Skukuza zu fahren. Ich drehte also vom linken Rand wieder auf die Straße und fuhr langsam los.
Uns kam ein Lustiges Quartett entgegen, das OSV (open-Safari-Vehicle), ein weiteres Fahrzeug und vorne weg, auf der Straße zwei Löwinnen.

Was für ein glücklicher Zufall, plötzlich waren wir die ersten. Die erste Löwin bog relativ schnell von der Straße ins Gebüsch ab, die zweite lief mir noch ein Stück entgegen. Erst fing sie an zu gähnen, zum Schluß sah das nach einem fauchen aus, wie „geh weg“, da ich mit meinem Wagen dort stand, wo sie vielleicht hin wollte. Was für eine geniale Begegnung.

Abends aßen wir im Cattle Baron. Ich gönnte mir ein 300 g Stück Chatauebriand (Filet Steak mit Brandy flambiert), dazu Kürbis und ein großes Bier.
Tiere: Meerkatzen, Baboons (Paviane), Ellis, Giraffen, große Herden von Zebras und Gnus, Strauß, Crocs, Nyalas, Warzenschweine, Kudus, Waterbok, Sabi Sands Pride, Steinböckchen (davon mind. zwei Pärchen), zwei Lionesses on the Tar Road, Impalas in großen Herden, Büffel (alter Daggy Boy), Brillenwürger, Grauer Lärmvogel, Milchuhu, Schreiseeadler, Sattelstorch, junger Gaukler, Gabelracke, südliche Hornraben, Blue Waxbills, Tokos ( Gelbschnabel- und Rotschnabeltoko), Riesentrappe, Suizid Hühnchen zwei Sorten normal und rote Augen


27. Oktober 2022
Skukuza – Lower Sabie
Tag der Hyänen
Kilometerstand Abfahrt: 3168 km – 3273 km – 3283 km
Tageskilometer: 115 km
Wie auch die letzten Tagen ging der Wecker um 5:00 Uhr. Mittlerweile sind wir alle schnell auf, gewaschen und abfahrbereit. Im Camp graste seelenruhig ein Pumba.
Heute wollte ich die Teerstraße (H4-1) nach Lower Sabie runter. Doch vorher fuhren wir nochmals auf die H1-2 und sind dann die S83 – den Marula Loop – gefahren.
Später ging es dann die H4-1 erst einmal bis zur Nkuhlu Picnic Side. Die H4-1 ist die Hauptstraße zwischen Skukuza und Lower Sabie und führt parallel zum Sabie River. Ich hoffte darauf Löwen und Hyänen zu treffen.
Und wie 2018 hatte ich Glück. Am Bau waren mindestens zwei Alttiere und zwei bis drei Hyänenwelpen. Leider standen viele so dicht, das die kleinen sich nicht raus trauten und ein Alttier sich demonstrativ als Abstandhalter auf die Straße legte.


Tiere: Pumba, Seidenreiher mit Fisch, Streifenmangusten, Kudu, Meerkatze, Impala, Giraffe, Rotschnabelmadenhacker, Wasserschildkröte, Leopardenschildkröte, Water Monitor, Regenbogen Skink, Büffel, Kuckuck, verschiedene Geierarten, Flusspferd, Pavian, Buschbock, Elefant, Tüpfelhyänen, Bartvogel, Nimmersatt, Webervögel, Priel, Eisvögel, Bateleur
28. Oktober 2022
Lower Sabie
Tag des Tuskers und der drei Lionesses
Kilometerstand Abfahrt: 3283 km – 3403
Tageskilometer: 120 km

Der Tag startete mit einem wunderbaren Sonnenaufgang. Unten am Zaun traf ich einen Finnen, der nach langer, schwerer Krankheit mit seiner Familie den KNP besucht. Er erzählte von einer Gepardensichtung und das er einen Sekretärvogel gesehen hat.
Ich liebe diese Begegnungen, Menschen aus aller Welt mit ihren Geschichten und egal wie gut oder schlecht die Kommunikation ist, man bekommt irgendwie immer einen Austausch hin.
An dieser Stelle einen herzlichen Dank an all die netten und informierenden Begegnungen die ich hatte, an all die Südafrikaner, die so stolz auf ihr Land sind, egal ob der Mann an der Tankstelle, die Frau im Laden, die Begegnungen auf der Straße. Ein Dankeschön an eure Hilfsbereitschaft, Neugier und Geduld.
Heute führte mich mein Weg die H4-2 nach Croc Bridge zum Frühstück hinab. Auf dem Weg hatten wir gestern Abend schon die beiden Bateleurs gesichtet, heute früh blinzelten sie immer noch aus den beiden Bäumen zu mir herab. Ich habe dieses Jahr zum ersten mal Erwachsene Gaukler vor der Linse gehabt.
Eine Gabelracke, im eglischen heisst der Kleine lilac-breasted roller, gab für ein Fotoshooting alles. Singen, strecken, hintern Kopf kratzen. Dankeschön dafür.

Auf dem weiteren Weg gab es eine Kudu-Wellness-Station. Ein Kudu Mann liess sich von den Rotschnabelmadenhackern einer ordentlichen Pflege unterziehen und legte sich dazu noch genüsslich ins Gras.
Im Crocodile Bridge Rest Camp gibt es kein Restaurant, so gönnten wir uns Kaffee, Sandwich aus dem Kühlregal und eine kleine Flasche Amarula für den Kaffee. Ein Frosch und eine Pumba Mami mit zwei Frischlingen gaben den Wildlife Rahmen zu diesem Frühstück.
Nach dem Frühstück ging es zum Hippo Pool, auf dem Weg dorthin sah ich eine große Gruppe von Giraffen. Unter einem Baum vergnügte sich eine Gruppe von Velvet Monkeys.
Vom Hippo Pool aus fuhr ich zurück auf die H4-2. Hier staute sich der Verkehr, jemand meinte ein Löwenrudel gesichtet zu haben. Alle starrten in die gleiche Richtung, bis jemand feststellte, es waren wohl nur die Haarsträhnen eines Pumbas unter einem Baum. Schmunzelnd fuhr jeder wieder seines Weges.
Am Gezantfombi Dam fuhr ich die Stichstraße zum Damm hoch und hatte Glück, dort stand gerade ein mächtiger Elli Bulle im Wasser.
Von dort aus ging es wenig später auf der anderen Seite auf die S28, die Nhlowa Road. Hier gab es Kilometerweit erstmal nur Landschaft. Das Mac Wasserloch schien trocken zu sein, ein einsames Pumba stand dort herum.

Früher galten die Elefanten(bullen) mit Stoßzähnen (tusks), welche ein Gewicht von um die 90 kg hatten (pro Stoßzahn also 45 kg), als „Big Tuskers“. Mittlerweile sind auch ein paar Elli Damen auf der Liste vertreten.
Abends hatte ich ein Treffen mit dem Recki Pride ausgemacht, zu dem auch Lothar und Melanie kamen. Es war ein schöner, ungezwungener und für mich Greenhorn, informativer Abend.
Tiere: Gaukler, Schreiseeadler mit Savannenlerche, Helmperlhühner, noch ein Adler, Frankolin, Gabelracke, Go-away Bird, Kudu, Baboons, Gnus, Dungbeetle, Zebras, Graureiher, Pumba Mama mit Kids, Frosch, Giraffenherde, grüne Meerkatze, Elli Bulle im Bad, Leopardenschildkröte, Tusker Ngwenya, Lionesses, Schlangenadler, eine große Impalaherde, ein Steinböckchen Paar, Schwarzbauchtrappe, blauer Frosch
29. Oktober 2022
Lower Sabie – Pretorius
Tag der kämpfenden Impalas
Kilometerstand Abfahrt: 3403 km, 5:30 Uhr, 19 Grad
Tageskilometer: 160 km
Ich bin von Lower Sabie, nach einem letzten Halt am Sunset Dam, die H4-1 hoch und dann über die S21 zum späten Frühstück zur Mittagszeit nach Skukuza. Hier gab es einen lekker Salat mit gefühlten Pepperonis auf der Terrasse des Cattle Barons.

Von Skukuza ging es die H1-1 bis zum DeLaporte Wasserloch. Hier hatte ich auf die Leopardin gehofft, doch leider ist diese 2022 verstorben.
Weiter ging es zum Mathekenyane Lookout (Granokop). Man darf bis auf die Felsplattform fahren. „Look out“ heisst übersetzt „pass auf“. Vor dem aussteigen und auch im Gelände gilt „Look out! Be Careful!“ Doch Frau wird mit einer wunderbaren Aus- und Rundumsicht belohnt.
Auf dem weiteren Weg war mir meine Sichtungsfee wieder holt. Eine junge Hyäne lag nicht weit von der Straße am Bau. und es gab nur einen zweiten Wagen.
Etwas weiter geht die Stichstraße S66 von der H1-1 zum Transport Dam. Auf dem Weg hatte ich mal wieder Sichtungsglück, nicht nur das große Impala Herden am Wegesrand waren, viele Böcke kämpften auch miteinander. Am Damm selber gab es drei Schreiseeadler am entfernten Ufer in den Bäumen und es kamen zwei Elefanten zum Trinken an das Ufer.
Auf dem weiteren Weg zum Pretourius Rest Camp gab es neben einer Schwarzbauchtrappe keine weiteren großen Sichtungen.
Das Camp ist alt und unser Bungalow … renovierungsbedürftig. Wir bekamen den Hut 136, mit vier Betten, zwei Gläsern und zwei Stühlen. Finde den Fehler. Die beiden einzigen Steckdosen waren für den Kühlschrank und die Klimaanlage, das Duschklo war so eng, das man erst in die Dusche musste, um die Tür zu schließen und dann zum Klo kam. Zudem hatte die Tür keinen Riegel mehr und schwang jedesmal auf. Die Rahmen der Moskitonetze vor den Fenstern waren seit Jahren nicht mehr befestigt.
Dafür scheint das Camp von Familien und Gruppen bevorzugt zu werden, überall wurde das Feuer im Grill für den Braai geschürt. Leider habe ich es wieder nicht in den Pool geschafft, dieser hier soll toll sein.
Abends gingen wir in das Fastfood Restaurant Wimpy. Die Bedienung war super freundlich und wir hatten etwas Glück, kurz nach unserer Bestellung kam eine Gruppe Jugendlicher mit Betreuern (Sport? Schulklasse?) dazu. Es bildete sich eine lange Schlage für das Aufgeben der einzelnen Bestellwünsche. Gut das wir schon bestellt hatten und unser erstes Bier auf dem Tisch stand.
Am Nachbartisch machte ich noch schnell eine Bekanntschaft eines älteren Paares.
Tiere: Giraffen Kalb, Hyäne, Ellis, Impalas, Zebras, Wiedehopfe, Geier, Schwarzbauchtrappe
30. Oktober 2022
Pretorius – Jozy
Tag des Abschieds
Kilometerstand Abfahrt: 3583 km
Tageskilometer: 384 km
Die Gruppe konnte sich am Abend nicht einigen, wie gefahren werden könnte. Ich wollte über das Malelane Gate raus, hier lagen nochmals die Chancen auf Leoparden, Löwen und Nashörner relativ gut, und dann nach Johannesburg. Früh raus Mittags in Afsaal und Abends in Joburg. Oder direkt zum übernächsten Gate (Numbi sollten wir nicht raus oder war derzeit geschlossen) nach Phabeni und über Hazyview, Witwater Rivier zur N4 nach Johannesburg.
Da von den beiden anderen Seiten wieder keine Entscheidung kam, definitiv aber eine Ablehnung für die Tour zum Malelane Gate (ohne es zu sagen) zu spüren war, fuhr ich aufgrund des Gruppendrucks zum Phabeni Gate.
In Hazyview hielt ich für ein ordentliches Frühstück an meinem Lieblingsrestaurant an. Endlich war ich mal zu den Öffnungszeiten der Läden hier. Die sind wirklich zu empfehlen. Ich kaufte mir ein Shirt und eine neue Mütze.
Danach ging es über die Autobahn nach Johannesburg. An einer Raststätte hielt ich zum tanken und für eine Pullerpause an. Hinter der Raststätte gab es Rappenantilopen und Nashörner. Da wir Sonntag hatten, war die Hölle los. Familien mit Kindern, junge Männer mit aufgemotzten Autos, ohne Ende Pickups, halt ein quirliges freies Wochenende mit vielen Ausflüglern.
Unsere Unterkunft liegt im Stadtteil Kensington Park, neben dem Airport. Wir packten alle unsere Sachen aus den Wagen und S. fuhr mit mir zum Airport mit, um diesen dort abzugeben. Wie immer brauchten wir zwei Anläufe.
Am Flughafen tankten wir nochmals voll und gaben den Wagen und das defekte WiFi Gerät ab.
Kilometerstand Abgabe: 3967 km

Eigentlich sollten wir uns in der Unterkunft melden, aber wir hatten die Telefonnummer vergessen. So fuhren wir mit dem Taxi. Die Fahrt kostete 200 Rand.
Ich bin 1.730 Kilometer gefahren.
Strecke: Jozy – Entabeni – KNP – Jozy

31. Oktober 2022
JNB – George, Gästehaus La Plume
Tag des Inlandfluges
Heute sollte es um 7:00 Uhr Frühstück geben und um 7:30 Uhr sollten wir zum Airport gebracht werden. Deshalb war der Wecker für 6:00 Uhr gestellt.
Unser Fahrer stellte sich vor, er heißt Gift. Ich fragte ihn, ob seine Mama sich so über seine Geburt gefreut hatte. Ja, er war ein Wunschkind, seine Mutter hat lange auf die Geburt eines Sohnes gewartet.
Der Flug nach George war kurz und ohne Vorkommnisse. Der Flieger war nicht voll besetzt, so hatte jede eine 3er Sitzreihe für sich. Ich nutzte die Zeit etwas Schlaf und Erholung nachzuholen. Das fahren, aufpassen, organisieren und alles zu erklären ist ein Fulltimejob.
Little Karoo, Western Cape
20912 km hat der Leihwagen, ein Toyota, auf der Anzeige stehen.
Unser heutiges Ziel ist das La Plume Guesthouse bei Oudtshoorn.
meine zwei Mitreisende bekamen ein Zimmer mit Veranda und Blick über das Tal. Mein Raum lag nach hinten in der Ecke raus.
Raus aus den Klamotten und ab in den Pool. Wie geil. Nach all dem Staub, der Hitze einfach im klaren, kalten Wasser plantschen und sich erfrischen.
Am Abend aßen wir im La Plume Restaurant, es gab Carpaccio, Straußensteak und dazu eine Flasche Rotwein.
Kilometerstand Abfahrt: 20912 km
Tageskilometer: 139 km
1. November 2022
La Plume – Oudtshoorn
Meerkat Day
Kilometerstand Abfahrt: 21051 km
Tageskilometer: 221 km
Ich habe mir 2021 einen Besuch bei den Erdmännchen gewünscht und gebucht. Und der heutige Tag war mein eigenes, vorgezogenes Geburtstagsgeschenk an mich selbst. Ich hatte mir den Wecker für 5:15 Uhr gestellt, da wir um 5:45 Uhr spätestens zum Treffpunkt für die Meerkat Adventures, welche für 6:00 Uhr angesetzt war, losfahren mussten.
Am Treffpunkt waren schon reichlich Teilnehmer vor Ort, es gab eine Einweisung über die Erdmännchen Familie und dann schnappte sich jeder einen Campingstuhl und eine Decke und es ging hintereinander, wie in der Herdenkolonne, bis zum Erdmännchenbau. Hier stellten wir unsere Stühle in einem Bogen auf und starrten auf einen Hügel, welcher mit Gestrüpp getarnt war. Während wir auf den Aufgang der Sonne und dem Wachwerden der Erdmännchen warteten, erzählte unser Guide viel wissenswertes über die Lebensweise der Meerkat und im besonderen über diesen Clan.




Nach der Tour ging es zurück nach La Plume, links und rechts von der Straße waren die Weiden der Strauße, auf einer waren Elterntiere mit ihren Küken, auf einer anderen waren die Halbstarken, wieder etwas weiter standen nur Straußenfrauen.
Jetzt gab es erst einmal ein ordentliches Frühstück. Danach machten wir uns auf den Weg nach Oudtshoorn. Hier erkundeten wir die Stadt, mit ihren alten Gebäuden, teilweise noch aus den goldenen Zeiten der Straußenfederfarmen.
Bei einem VWN Händler erstand ich eine AMAROK Cap und bei Mister Price gab es eine neue Bluse für den Abend im Wortelgat Fine Dinning Restaurant auf Springfontein.

Am Nachmittag sprang ich nochmals in den Pool. So schnell gibt es keine Möglichkeit mehr. Das Abendessen gab es wieder im Restaurant von La Plume, der Service und die guten Speisen sind einfach einen Aufenthalt wert.




2. November 2022
La Plume – Swellendam, Aan De Oever Guest House
Route 62
Kilometerstand Abfahrt: 21272 km
Tageskilometer: 220 km
Ich habe meine Sachen vor dem Frühstück ins Auto geräumt. Da ich etwas Hunger hatte, guckte ich nach den zwei anderen und fragte ob sie mit kämen zum Frühstück da ich Kaffeedurst hätte. Die Antwort war: Kaffee haben wir schön bei Sonnenaufgang auf unserer tollen Veranda gehabt.
Um kurz vor 9:00 Uhr ging es los. Die heutige Strecke – Route 62 durch die Kleine Karoo, Richtung Kapstadt – führte mich als erstes nach Calitzdorp. Hier ist das Zentrum der Portweinproduktion in Südafrika, doch das Städtchen ist wirklich klein.

Weiter ging es auf der Route 62 über den Huisrivierpas, welcher zwischen Calitzdorp und Ladismith liegt. In Ladismith hielt ich an einer Kirche an, in der Kirche gab es ein kleines Heimatmuseum. Hier wurde alles gesammelt und ausgestellt was zur Entstehung und Besiedlung von Ladismith beigetragen hatte.
Der nächste Touristen-Stop(p) auf der Route 62 war natürlich Ronnies Sex Shop.




Swellendam ist eine kleine Stadt. Nachdem wir unsere Unterkunft erreicht hatten, wollte ich mir die Beine vertreten und mir die Umgebung ansehen. Wie immer wurde vorausgesetzt das ich mich auskannte. Ich schlug vor das wir bei einem kleinen Rundgang nach einem Restaurant Ausschau halten, so gingen wir los.
Auf der Hauptstraße gab es verschiedene Restaurants, im „Republic of Swellendam Restaurant“ orderte ich einen Tisch.
Der Name des Restaurants hat einen historischen Hintergrund. 1795 ärgerten sich die Siedler über die Misswirtschaft der Holländisch-Ostindischen Handelsgesellschaft so, dass sie eine eigene Republik ausriefen. In dieser dreimonatigen Republikzeit war Swellendam Hauptstadt.
Danach ging es durch Seitenstraßen, am Rugby Club vorbei bis hoch zur Kirche und über die Voortrek Street zurück zum „Aan De Oever Guest House“.
Abends aßen wir sehr gut im „Republic of Swellendam Restaurant“.



3. November 2022
Bontebok National Park
Kilometerstand Abfahrt: ? km
Tageskilometer: 67 km
Da viele Tierreiche Stationen während der unterschiedlichen Reiseplanungen auf der Strecke geblieben sind, habe ich mir den Bontebok National Park gewünscht. Der Vorteil, hier gibt es keine Raubtiere und man kann an verschiedenen Stellen auch zu Fuss die Gegend erkunden.
Der Parkeingang wurde vor einiger Zeit verlegt, so das wir erst in die falsche Richtung gefahren sind.
Tiere: Bonteboks, Dominikanerwitwe, Maskenweber, blaue Libelle – Navy Dropwing (Trithemis furva), Schildkröte, Red Hartebeest, Kaptriel,









4. November 2022
Swellendam – Cape Agulhas – Springfontein Wine Estate
Kilometerstand Abfahrt: 21347 km
Tageskilometer: 257 km
Unser Weg führte uns von Swellendam über die N2, über die R319 vorbei an riesengroßen Feldern, diese waren entweder schon abgeerntet oder die Erntemaschinen und LKWs waren noch bei der Arbeit, bis nach Struis Bay am Indischen Ozean und zum Kap Agulhas. Hier ist geografisch der Ort an dem der Indische Ozean auf dem südlichen Atlantischen Ozean trifft.

Auf dem Weg zum Cape Agulhas sahen wir große Schafherden mit Lämmern, einen einsamen Strauß, ein Mountain Zebra in einer Schafherde und eine große Schar von heiligen Ibissen, welche sich auf einem abgeernteten Feld niedergelassen hatten. Am Wegesrand standen immer wieder Paradieskraniche, entweder alleine oder als Paar. Der Paradieskranich ist der Nationalvogel von Südafrika.





Der Bereich unterhalb des Leuchtturmes war eine Baustelle.
Nach dem Besuch am Kap wollten wir über eine kleine R-Straße. die Elim-Struisbaii Road, Nach Gans Bay fahren, doch die Straße war eine pure Gravelroad.

So fuhren wir die R319 weiter hoch und nahmen die nächste Asphaltstraße (R43) Richtung Gansbaai. Von hier fuhr ich die R43 bis Stanford und dann nach Springfontein.
Wir bekamen zwei Zimmer in der Springfontein River Lodge, die beiden bekamen das River-View Zimmer und ich das Zimmer zur Seite.
Für den Abend hatten wir einen Tisch im Wortelgat Fine Dining Restaurant bestellt. Dieser Abend ging auf meine Rechnung, als vorgezogenes Geburtstagsessen.






5. November 2022
Springfontein und Hermanus
Kilometerstand Abfahrt: 21612 km
Tageskilometer: 66 km
Nach einem entspannten Frühstück ging es gegen 11:00 Uhr nach Hermanus. Erst fuhr ich hinab zu der Stelle an der der Klein Rivier vor dem Sandstrand endet und nur bei hohem Wasserstand sich ins Meer ergiesst. Wir hatten zwar relativ viel Wasser im Fluss, aber es reichte dieses Mal/diesen Tag nicht aus.
Danach versuchte ich die Straßen an der Küstenklippe zu erreichen und hatte Glück. In der Bucht sprang ein Wal.


Für 15:00 Uhr wollten wir mit Johst eine Weinberg Tour unternehmen. Er zeigte uns das Weingut mit der Quelle, erklärte die Besonderheiten des Terroir und zeigte uns den kleinen Bergbauteil, eine Tagesgrube zur Gewinnung eines natürlichen Straßenbelages. Nach dieser tollen Weinbergtour ging es with Jeanne, Brian, Francois and Johst to an unique Cellar Tour.









6. November 2022
Springfontein – Franschhoek – Stellenbosch, Le Pommier Wine Estate
Kilometerstand Abfahrt: 21678 km
Tageskilometer: 168 km

Über die Berge, dem Franschhoek Pass hinunter in die gleichnamige Stadt. Ich hielt an der Hauptstraße, im Kirchenwäldchen fand heute ein Kunsthandwerker-Markt statt. Ich erstand ein Moody-Shirt und eine neue Halskette mit dem afrikanischen Kontinent, gesägt aus einer Münze, als Anhänger. Im Schatten unter alten Bäumen, gönnten wir uns jeweils einen Smoothie.
Nach diesem kleinen Abstecher fuhr ich dann zum Le Pommier Wine Estate. Hier bekamen wir ein Appartement mit zwei Schlafzimmern mit jeweils einem kleinen Bad und in der Mitte ein Küchen-Ess-Wohnzimmer. Vorgelagert war eine Terrasse mit Braii und einem kleinen Pool.
Erst einmal zum erfrischen in den Pool, bevor die Sonne weg ist. Abends holte uns ein Fahrservice ab, ich wollte eigentlich ins Fat Butcher, aber leider war der schon ausgebucht. Unser Fahrer fuhr mit uns zum Hussar Grill und klärte auch direkt einen Tisch ab. Er gab mir seine Telefonnummer für die Rückfahrt und wünschte uns viel Spass.
Nach einem guten Stück Kudu Steak gab es noch einen Six Dogs Blue Gin mit Tonic und dazu einen kleinen Ausbildungsgang für den Kellner zum ordentlichen kredenzen am Tisch und nicht hinter der Bar. Der zweite Versuch klappte dann einwandfrei. Abzüge in der B-Note war die eher lieblose Deko von einer Limettenscheibe. Da darf sich der Hussar Grill gerne ein paar fette Scheiben beim Fat Butcher abschneiden.



7. November 2022
Stellenbosch
Full Day Chocolate, Cheese, Olive and Wine Tour
Nach dem Frühstück wurden wir um 9:30 Uhr abgeholt.
Unser Route führte uns vom Le Pommier Wine Estate als erstes nach der L’Avenir Wedding Venue, hier verkosteten wir zu den verschiedenen Weinen verschiedene Käsearten und -sorten.



Danach ging es zum Vrede en Lust Wine Estate. Zu den Weinen wurden verschiedene Schokoladensorten gereicht. Im Anschluss an die Verkostung gönnten wir uns eine Kleinigkeit zum Mittagessen bevor es weiterging.
Wir fuhren nach Anthonij Rupert Wine Farm, mit einer wunderbaren alten Allee Zufahrt und bezaubernd eingerichteten Verkostungsräumen und Gästezimmern. Den Abschluss machte das Tokara Wine Estate. Dieses lag oberhalb von Le Pommier. Neben den Rebenflächen werden hier auch Olivenbäume gehegt und gepflegt, somit verkosteten wir hier Oliven und Olivenöl.




8. November 2022
Stellenbosch – Cape Town
Kilometerstand Abfahrt: 21846 km
Tageskilometer: ca. 110 km
Gegen 9:00 Uhr verließen wir Le Pommier und fuhren nach Stellenbosch. Danach ging es über die R310 Richtung Muizenberg, hier reichen die Ausläufer von Khayelitsha bis an das Meer. Khayelitsha ist isiXhosa und heißt Neue Heimat.
In Muizenberg parkte ich direkt am Strand, hier gingen meine Mitreisenden zu den Strandhäusern, ich wartete am Auto. Nachdem die beiden zurück waren ging ich los. Die ersten Badehäuser scheinen neu gestrichen zu sein und wirkten diesmal, in der Sonne, freundlich. Im Wasser tummelten sich unzählige Surf Schüler.






Von Muizenberg ging es – immer an der Küste entlang, begleitet von den Eisenbahnschienen, nach Fishhoek, dann landeinwärts nach Noordhoek und den Chapmans Peak Drive bis nach Hout Bay. Und zum Abschluss zu unserer neuen Unterkunft nach Sea Point.



9. November 2022
Cape Town – Cape of Good Hope
Ein tierreicher Tag
Kilometerstand Abfahrt: vergessen festzuhalten
Tageskilometer: 178
Ich habe meinen Early Bird Coffee getrunken, Gavin den Inhaber kennengelernt, den ersten Gästen Gesellschaft geleistet und warte immer noch auf meine Reisebegleiterinnen. Die brauchen heute echt lange.
Nach dem Frühstück ging es als erstes zur Gondelstation am Tafelberg für einen Blick auf CT, von dort fuhr ich über Camps Bay die M6 zum Chapman´s Peak Drive, Noordhoek, Fish Hoek, dann über die M 4 an der Küste entlang nach Simon´s Town. Weiter auf der M 4, immer der Küste entlang Richtung Cape of Good Hope Nature Reserve. Die ganze Zeit war es am nieseln und mit Erreichen des Einganges. dieser liegt an der M65, kam die Sonne heraus.
Als erstes fuhr ich für das obligatorische Foto hinab zur Cape of Good Hope Tafel am Wasser. Wir hatten Glück und die beiden bekamen ihr Foto und ich hatte Glück, da unten an der Sraße Strauße standen. Bisher hatte ich das immer für einen Mythos gehalten.
Danach ging es hoch zum Parkplatz und zum Flying Dutchman. Dieser fuhr leider nicht, somit fiel der Besuch oben am Leuchtturm aus.

Auf dem Rückweg wollte ich bei meinem diesjährigen Besuch auch noch andere Wege erkunden. Als erstes fuhr ich nochmals das DIAZ Monument an, da ich dort Affen gesehen hatte. Die Affen waren schon weiter gezogen, ich fand noch das leere Haus einer kleinen Schildkröte.
Von dort aus nahm ich eine Straße Richtung Wasser, hier konnten wir eine Affenhorde beobachten, weiter zum Wasser thronten auf einem Berg drei Klippspringer und beäugten uns neugierig. am Wasser kamen uns Surfer und ein Strauß entgegen. Ein Straußenvogel am Sandstrand.
Auf dem Rückweg besuchten wir Boulder´s Beach. Da meine Reisebegleiterinnen etwas Fusslahm waren sparte ich mir den weiteren Weg zum oberen Badestrand, wo einige Pinguine am wohnen und man mit den kleinen Frackträgern eventuell ins Wasser könnte (Brrr!).
Hinter Noordhoek fuhr ich über die M42 zurück.
10. November 2022
Cape Town – Robben Island
Geburtstag
Heute früh wurde mir ein Geburtstags-Ständchen gehalten, nach dem Frühstück orderte ich ein Uber Taxi und wir fuhren zur Waterfront.
Ich hatte mir für heute – zum dritten Mal – Robben Island vorgenommen. Mein Ziel war es den Tag ordentlich zu begießen, naja, das hat nicht wirklich geklappt. Meine beiden Reisebegleiterinnen bezahlten für mich, als Geburtstagsgeschenk, die Robben Island Tour.
Die älteren, ehemaligen Insassen, welche die Besucher durch die Gefängnistrakte führen, werden immer weniger. Viele Besucher bleiben beim Guide, um die Möglichkeit von Fragen, manchmal abseits der Tour, stellen zu können. Das nutze ich auch immer gerne. Diesmal habe ich einen Teil des Gefängnisses gesehen, wo ich vormals nie war, es ging diesmal auch in den Küchentrakt. Die Räumlichkeiten werden mittlerweile auch mit Schaukästen und dazugehörigen Texten ausgestattet.




11. November 2022
Cape Town
Kilometerstand Abfahrt: vergessen festzuhalten
Tageskilometer: vergessen festzuhalten
Uber Company‘s Garden – St. George Cathedral- Greenmarket – Joe – Boo-Kaap – Bismilla – Pool – Signal Hill – Hussar Grill
Ich habe für die Gruppe ein Uber Taxi bestellt, welches uns an der Slave Lodge/Company´s Garden absetzte. Nach der grünen Oase besuchten wir die St. George Cathedral. Die Kathedrale ist Sitz des Erzbischofs und spielte auch im Kampf gegen die Apartheid eine wichtige Rolle. Desmond Tutu prägte den Begriff der Regenbogennation, einer Nation vieler Kulturen.
Unser nächstes Ziel war der Green Market, der Markt selber scheint ausgedünnter zu sein, auch die Geschäfte und Cafes am Rand haben sich in den letzten Jahren hier und dort verändert. Wir kehrten in einem Cafe ein, dort traf ich Joe wieder. Joe habe ich 2015 bei Kurus English kennen gelernt. Dort kam er vorbei um mit den Students Djembe zu spielen. Joe and the Ganga Muffins, so heisst die selbstgebrannte CD von ihm und seiner Band. Joe ist Straßenkünstler und verdient sich sein Brot mit Musik machen, aber auch offenen Personen zwei drei Takte auf der Djemba beizubringen.
Nach einer lekker Limo am Greenmarket ging es hoch ins Boo-Kaap. Die Moschee war gerade aus, so wartete ich die Besucherströme ab, danach schlenderten wir durch die Gassen und kamen oberhalb von Biesmiellah wieder heraus. Leider hatte das Restaurant geschlossen, aber ich kaufte für uns verschiedene Samoosa´s als Snack zum probieren, dazu ein Kaltgetränk.
Danach ging es per Uber zurück zur Unterkunft, ich hüpfte nochmals in den Pool, Abends wollten wir zum Sundowner hoch zum Signal Hill. Ich hatte Glück und erwischte noch einen Parkplatz direkt oben. Der Sonnenuntergang war wieder wunderbar. Eine große Gruppe von Paraglidern schwebte noch der untergehenden Sonne entgegen.
Nachdem wir aus dem Verkehrschaos am Signal Hill im Dunkeln raus waren, fuhr ich zum Hussar Grill für ein lekker Abendessen.
12. November 2022
Cape Town
Kilometerstand Abfahrt: 22152 km
Tageskilometer: 38 km
Samstags ist Neighbourgoods Market Zeit in der Old Biscuit Mill. Gegen 8:40 Uhr fuhren wir zur Biscuit Mill und ich ergatterte direkt auf der Hauptstraße einen Parkplatz. Ich hatte etwas spartanisch gefrühstückt, damit ich viel probieren kann. In einer Halle findet der Neighbourgoods Market statt mit vielen Ständen von lokalen Restaurants, dazwischen kann man Tee, Nüsse oder Messer kaufen. Ich konnte nicht widerstehen und erstand ein wunderbares Messer von Jerald Blaber, einem Knife Maker aus Porterville.
Auf dem Gelände befinden sich Designer, Second Hand Shops, Antiquitäten Läden, Rowdy – hier habe ich mir 2016 meinen Reise-Duffel geholt – und viele mehr.
Abends aßen wir im The Greek Fisherman in Sea Point. Sehr zu empfehlen.
13. – 14. November 2022
Cape Town – DBX – DUS
Kilometerstand Abfahrt: 22190 km
Tageskilometer: 31 km
Wir haben keinen Strom. Um 7:47 Uhr wurde der Generator angeworfen, nun sollte es mit dem Duschen klappen.
Um viertel vor Elf habe ich den Wagen an der Europcar Station zurückgegeben, das WiFi Gerät habe ich in der Filiale abgeben müssen.
Kilometerstand bei der Abgabe 22.221, somit bin ich von George bis CT Airport 1.309 Kilometer gefahren.
Nun hangen wir stundenlang am Flughafen rum, bis endlich der Schalter zum einchecken aufmachte.
Resümee: Ich war heiß wie Frittenfett auf diesen Urlaub … doch durch die Art und Weise des Miteinanders ging eine Jahrelange Freundschaft zu Bruch …