2004 Tanzania


Tansania & Sansibar Tour
September 2004 – Planung

Hilfe! Es geht schon wieder los! Die ersten Reiseplanungen stehen und sind auch schon gebucht. Für September 2004 soll es nach Afrika gehen. Genauer gesagt: Tansania & Sansibar.

An einem kalten Januar Wochenende schnallten Ernst und ich uns vor einem „sportlichen“ Computer fest und surften los. – Unser Ziel – Afrika!

Ich würde lügen, wenn ich behaupten würde das mich das kalt lassen würde. Angefangen von Bildern aus Tierreportagen bis hin zu „Ich hatte eine Farm…“ sind seitdem bei mir im Kopf.
Gebucht Ist ein Hin- und Rückflug, sowie eine 7-tägige-Camping-Safari und ein 6-tägiger Aufenthalt auf Sansibar.


Tourdaten

siebentägige Campingsafari im Geländewagen in die Serengeti, in den Ngorongoro Krater, in den Lake Manyara Nationalpark und in den Tarangire Nationalpark mit anschliessenden Aufenthalt in einem Strandhotel an der Nordküste auf der Insel Sansibar

Tourplan:
1. Tag:
Transfer vom Kilimanjaro Airport nach Arusha; Übernachtung im Hotel Victoria House in Arusha
2. Tag:
Start der Safari und Fahrt zum Tarangire Nationalpark mit anschliessendem Nachmittags-Gamedrive im Nationalpark; Übernachtung im Kamakia Campsite.
3. Tag:
Vormittags Gamedrive im Tarangire Nationalpark und Fahrt nach Karatu; Übernachtung im Ngorongoro Resort Campsite
4. Tag:
Fahrt in den Ngorongoro Krater; Übernachtung im Simba Campsite auf dem Kraterrand.
5. Tag:
Safari in den Serengeti Nationalpark; Übernachtung im Seronera Campsite.
6. Tag:
Safari durch den Serengeti Nationalpark und das Ngorongoro Conservation Area (Besuch der Oldovai Schlucht) und Weiterfahrt nach Karatu; Übernachtung im Ngorongoro Resort Campsite.
7. Tag:
Ganztägiger Game Drive im Lake Manyara Nationalpark; Übernachtung im Jambo Campsite in Mto Wa Mbu oder im Panorama Campsite auf der ostafrikanischen Bruchstufe.
8. Tag:
Fahrt nach Arusha mit Besichtigung eines Masai Dorfes; Übernachtung im Hotel in Arusha (Motel2000 oder Victoria House).
9. Tag:
Transfer zum Arusha-Flughafen; Flug nach Sansibar; Transfer zum Strandhotel nördlich von Stone Town bzw. Nordküste; Übernachtung im Mtoni Marine Center bzw. Strandhotel an der Nordküste auf Sansibar.
10. Tag:
Transfer an die Nordküste der Insel Sansibar; Übernachtung im Strandhotel.
11. – 13. Tag:
Freier Tag auf der Insel Sansibar; Übernachtung im Strandhotel (Nordküste).
14. Tag:
Transfer zum Sansibar-Flughafen und Flug nach Dar es Salaam.

Jetzt brauchen wir nur noch eine Unterkunft in oder um Arusha, sowie eine Unterkunft für Dar es Salaam.
In der nächsten Zeit muss noch viel geplant werden. Impfungen überprüfen, Impftermine, Fotoausrüstung checken und erweitern. Filmmaterial, Batterien, Mückenschutz, Kleidung usw.

Puh! Impfungen sind nun komplett! Wir sind gerüstet für alle Expeditionen!

So! Die Unterkunft in Arusha vor der Safari und das Hotel in Dar es Salaam nach dem Sansibar Aufenthalt haben wir nun auch geklärt.
Oasis Lodge in Arusha und das Silversandhotel (Luxury room mit Frühstück für 45 US-Dollar) in Dar es Salaam.


Tansania/Sansibar Reise-Tagebuch BEUS

Tanganjika+Zanzibar+Azania
Azania ist die antike Bezeichnung für die Ostküste Afrikas – Tanganjika setzt sich aus den kisuahelischen Wörtern tanga (Segel) und njika (Hochebene) zusammen

hier eine Topadresse: L´Oasis Lodge, Arusha, Homepage: loasislodge.com (70 $ für das Doppelzimmer mit Frühstück)
und kendwarocks.com für Unguja (Sansibar)


Veranstalter: BEUS-Reisen

Safari-Tour: Tarangire Nationalpark – Ngorongoro Conservation Area – Olduvai Schlucht – Serengeti Nationalpark – Ngorongoro Krater – Lake Manyara Nationalpark

Besonderheit: Auch in Tanzania gibt es immer mehr Internet-Cafés. Die Rechner und Tastaturen waren teilweise „wild“ zusammen gewürfelt. So hatte ich das eine oder andere Mal Schwierigkeiten, bestimmte Sonderzeichen oder Textendemarken zu finden. Deshalb wurde ein Teil dieses Tagebuches auch nicht redaktionell geändert.


Donnerstag, 02.09.

geplante Anreise: Flug ab Berlin Tegel – zu einer mehr als unchristlichen Zeit
L´Oasis Lodge in Arusha

Live-Berichterstattung:
Der Wecker klingelt, frueh und viel zu laut (3:20 Uhr) – die Dusche duscht und das eiskalt! – Die Nacht war mal wieder viel zu kurz und an Schlaf war auch nicht zu denken.
Flieger gut erreicht, viel zu viel Gepaeck lt. KLM (von den 40 kg werden 5 kg berechnet) – genausoviel wie im letzten Jahr 15 kg
der Flug war viel zu lang und laaaangweilig – 10 Stunden sind definitiv zu viel! – in Afrika ist es schon um 19 Uhr stockfinster – somit blieb uns der Blick auf den Kilimanjaro verwert
Ankunft Airport Kili 20:15 Ortszeit (zuhause ist es 19:15 Uhr)
das Abenteuer beginnt!!!!!
1. reise – sowieso – nie im dunkeln
2. fuelle alle gereichten Unterlagen aus – immer!!!! – es hat schon seinen Sinn
3. versuche nie den Taxidriver zu bescheissen – 50 $ sind 50 $
4. wisse immer wie dein Hotel heisst und halte alle Unterlagen bereit, es kann passieren das niemand nix weiss

An der Rezeption war unsere Anreise gar nicht bekannt. Ein kurzes Telefonat mit Hilde und wir hatten ein Zimmer besser gesagt ein Haus. Nachdem alles geregelt war, sind wir im Kral eingezogen – mit gemalten Sternenhimmel, afrikanischen Schnitzereien und dem Hausgeist Gecko Anneliese (1, 2, 3, 4…)
Nachdem der Schock ueberwunden war, erst einmal ein Bier getrunken und das Motto des Urlaubs entdeckerlich-gefunden – „It’s Kili Time!“
Das reicht fuer den ersten Tag!!!!!!

Freitag, 03.09.
Oasis Lodge in Arusha
Erstes Fruehstueck in Afrika! Und wieder diese „Ei-Frage“, wie ueberall auf der Welt!
Hier gibt es Fruehstueck nach Koerpermasse – Ernst sein Omelett war groesser und hatte zwei Dotter, die Brotscheibe war doppelt so gross – Frechheit!
Heilige Ibisse, Kronenkraniche, Flamingos, Nimmersatt und Loeffler kommen beim Fruehstueck zu Besuch.

Besuch von Hilde! – zwei Stunden Informationsaustausch – unsere Urlaubserfahrungen – ihr Lebenslauf – Infos uebers Land aus der Nase gezogen – Hilde hat die Ruhe weg.

Ausflug nach Arusha: Halifa (Koch bei Hildes Safaris) als Stadtfuehrer – Markt in Aufruhr kaum das die Kameras raus waren (FUER DIE MAMAMPARADE: HIER WIRD NOCH FOTOGRAFIERT, NICHT DIGITALISIERT!!!!)

Wir waren afrikanisch essen!!! und die einzigen Weissen im Lokal – die Aufmerksamkeit liess nach, als auch wir mit den Fingern gegessen haben – es gab Ugali – Sosse mit gehacktem – Suppe – Mangoldgemuese (glaube ich) – Bananeneintopf!

Aus dem Maismehlbrei – Ugali (total trocken) werden Kugeln geformt mit diesen nimmt man die Sosse und das Gemuese auf (mit rechts, da die Linke Hand bei den Moslems als unrein gilt)!
fuer morgen haben wir eine Tour durch das, am Hotel, angrenzende Dorf vor uns.

Es ist nun ca. 17 Uhr und wir sind ganz schön müde. Das es heute ganz schön frisch ist verraten wir nicht.
P.S.: Arusha ist gar nicht so stressig, wie es überall behauptet wird. Man muss halt nur jemanden dabei haben.
Diesen Abend haben wir angefangen unser Tagebuch ins Internet zu schreiben.

Samstag, 04.09.
Oasis Lodge in Arusha
Ausgeschlafen, oder besser gesagt: „Verdacht auf Langzeit-Schläfer-Krankheit!“ – das Frühstücksbuffett war schon fast leer gegessen – kein Wunder, wir waren mal wieder die letzten
Seele baumeln lassen – bei langsam aufklarenden Wetter (hier ist Winter, d. h. morgens und abends ist es etwas kühler – Einheimische laufen dann in dicker Daunenjacke durch die Gegend)
kurz vor zwölf einen ca. einstündigen Ausflug – per pedes – auf die ersten Anhöhen des Mount Meru unternommen. Ohne Fotoapparat, der war verboten! Schnief!!!

Uns wurde gesagt: „Wenn es in Tansania so richtig lange trocken ist, sind die Straßen richtig staubig!“ – auf der Straße durch das Dorf, den Berg hinauf zu den Meru-Massai sind wir knöcheltief in feinen, trockenen, roten Staub eingesunken und es ist noch lange, lange keine Trockenzeit in Sicht.
Einen Stop haben wir bei einer „Massai“ Familie gemacht. Hier gibt es jeweils extra Hütten (zum kochen, zum schlafen…). Das Familienoberhaupt hatte die Ohrläppchen so geweitet, das man eine Bierdose hätte reinstecken können. (Anmerkung von Ernst: „Nette Tochter, Süße Enkel.“)- aber kein Foto

Vom höchsten Punkt unseres Ausfluges aus, hatten wir eine tolle Aussicht über Arusha und Umgebung.
Wir hatten den Eindruck das ich – mit roten Kopf – und Ernst – mit dicken Bauch – die Attraktion für alle Kinder waren und – uns unverständlich – Witze über uns gemacht wurden.
Nachmittags gekniffelt und das „Kanonenrohr“ ausprobiert (1650 mm Objektiv). – Tupolev-Hummel entdeckt!
Abends wollten wir wieder ins Internet und die Seite Pflegen, aber unser Provider ist ausgefallen (die Frau mit dem Passwort hatte frei).

Sonntag, 05.09.
Und? Wie immer waren wir die letzten beim Frühstück! – Um kurz nach 10 Uhr wurden wir von Steven und Apollo abgeholt. Die beiden hörte man schon meilenweit vorher; „the driving african musicbox“ – der kleine Jeep wurde „safaritypisch“ gepackt.
Wir sind umgezogen in das ‚Motel 2000‘ – Erster Eindruck: ganz ok, aber bei weitem nicht so gut wie die L’Oasis Lodge (Weitere Erfahrungen bringen mich zu der Aussage: Absteige)

Mit Steven in Arusha gewesen und – endlich – Aufnahmen vom Marktgeschehen gemacht (Insider-Tip: Benutze das höher gelegene ‚Marktrestaurant‘ – spannen durch die Gitterfenster)
Wir sind zu Fuß von Arusha zurück zum Hotel – der Urlaub entwickelt sich zum Wanderurlaub

Motel2000: Das Essen war mies und teuer, um 21 Uhr wurde uns beim Kniffeln einfach das Licht abgedreht, die Zimmer waren mehr als nur einfach

Montag, 06.09.
Start der Safari und Fahrt zum Tarangire Nationalpark mit anschliessendem Nachmittags-Gamedrive im Nationalpark; Uebernachtung im Kamakia Campsite.

Das ganze ging los mit der Vorbereitung für eine riesige Safari (fuer drei Leute); Auto beladen – Vorraete einpacken – Lunchpakete besorgen – eine Klopapierrolle für jeden (da ist sie wieder: die Urlaubs-Klopapierphobie) – und dem Einkauf von Nutella (eigentlich unserer persoenlichen Utensilien und Kaltgetränke) – Fahrt quer durch das Land (Ernst steht hinter mir und sagt: „durch das wilde Afrika“) zum ersten Camp

Prima, man muss sich hier um nichts kuemmern, man darf noch nicht einmal beim aus- und abladen helfen – also Kippchen an und nur die Ruhe!

Dann ging es los zum ersten Gamedrive! – Prompt Elefanten aus naechster Naehe gesehen – Giraffen – Zebras – und alles was man sich in Afrika so vorstellen kann (Fliegen mit gelben Punkten, Riesen-Bremsen).

Und nun noch der Hammer des Tages: was liegt neben den Strassenrand unterm Busch FRAGEZEICHEN
zwei wild poppende Loewen

Auf dem Klo lauerte eine riesige Spinne!!! brrrrr!!!

Dienstag, 07.09.
Vormittags Gamedrive im Tarangire Nationalpark und Fahrt nach Karatu;

Um 6 Uhr klingelte der Wecker – um 7 Uhr gab es Frühstück und dann ging es auch schon los!
Löwenrudel beim Jagen beobachtet (zwoelf Tiere u. a. junge maennliche Loewen) – auf der Rueckfahrt auf eine ca. zwanzigkoepfige Elefantenherde getroffen – der Leitbulle kam bis auf zwei Meter an den Wagen heran – Auge in Auge mit diesem Riesentier!!! Was für ein Anblick!!! (fuer Insider: mein 28 mm Objektiv reichte nicht aus)
Seitdem heißt der Elefant nur noch „mein Elefant„. Ein Wunsch ist in Erfüllung gegangen (Vielen Dank an die unzähligen Sternschnuppen), ein großer, wilder Elefant direkt vor meiner Nase!!!

Nachdem Lunch ging es weiter Richtung Ngorongoro nach Karatu – im Camp gab es wieder einen Internetanschluss

Mittwoch, 08.09.
Wir ahnten noch nicht, das wir hier unsere vorerst letzte Dusche genommen hatten (und wieder lehnte eine Leiter an der Seite des Fensters, an der Eimer mit warmen Wasser auf das Dach der Duschen mit dem Wasserbehälter gehievt wurden).

Nach dem Frühstück ging es zum „Eingang“ des Ngorongoro Conservation Area. Wir hielten am Gedenkstein für Michael und Bernhard Grzimek, welcher direkt am Kraterrand steht. Von hier aus kann man in den riesigen Krater blicken. Wie eine riesengroße Arena dehnt sich der 260 km² große Vulkankrater vor einem aus. Am Ngorongoro-Krater vorbei ging es ueber die Olduvai Schlucht (hier steht die Wiege des modernen Menschen – naja – wenigstens seine Fussstapfen wurden hier gefunden) in die Serengeti.

Unterwegs bekamen wir einen Eindruck von der weite Afrikas, wie sie schon von Hemingway beschrieben wurde.

Fahrt durch durch die Serengeti zum Camp – auf dem Weg dorthin zwei wunderschoene, ausgewachsene, maennliche Loewen bewundert – zwei Loewinnen auf der Jagd beobachtet – die ersten Hippos (auf swahili Kiboko) gesehen und die Landschaft der Serengeti mit ihren vereinzelten Akazienbaeumen bestaunt!

Jetzt wurde mir klar, warum Hilde die Camps innerhalb den Reservaten so vorsichtig (negativ) beschrieben hatte. Plumpsklos, drei Stück für ca. 80 Leute. Die Waschbecken führten kein Wasser und die Duschen schlossen sich dieser Wasserknappheit an.

Auf dem anschliessenden Abend-Gamedrive haben wir leider nicht besonders viele Tiere gesehen – die Attraktion dieser Fahrt: Das sich unserer Fahrer John in einem Schlammloch festfuhr – nichts ging mehr – wir sassen fest – mit Hilfe eines anderen Jeeps (freischaukeln und anschliessend Jeep an Jeep anschieben) und viel verspritztem Schlamm auf Autos, Kameras, Kleidung und Insassen, kammen wir doch frei! – Da wo wir standen ist ein festes Jagdrevier von Cheetahs.

Wie schon einmal bemerkt – fahre nie im dunkeln! – Auch diesmal hielten wir uns wieder nicht daran! – Gerade noch Hyaenen gesehen – und jetzt ? – Plattfuß – Reifenwechsel!!!

morgen hat Katré Geburtstag

Donnerstag, 09.09.
Sonnenaufgangs-Safari durch den Serengeti Nationalpark

fuenfuhrdreiziggingeslos!!!
die Serengeti erwacht – Sonnenaufgang – Geparden auf der Jagd – Foto-Cheetah – viel gefahren – Giraffen ganz nah – Kroko ganz weit und klein – und ab zum Hippo-Pool (hier durften wir aussteigen und zum Wasser gehen) – sterbender Hippo – Sekretaersvogel – Loewen, …
Nach einem leckeren Brunch machten wir uns auf den Rueckweg – zum Camp auf dem Kraterrand.
Am Hippopool stand eine wunderschöne Giraffe, direkt am Wasser. Ihr Spiegelbild war klar und deutlich auf dem glatten Wasser zu sehen. Zu schön um wahr zu sein. Wir verschliefen die Rückfahrt komplett!!!

Das Camp war direkt am Kraterrand. Nach und nach kamen immer mehr Gruppen an, viele verschiedene Sprachen tönten über den Platz. Keine 5 m vom Camprand stand ein Elefant und drohte den näher kommenden Campbewohnern mit lauten Trompetenstößen, wenn sie ihm zu nah kamen.
nach Sonnenuntergang herrschte sibirische Kälte – über die sanitären Anlagen schweige ich

Freitag, 10.09.
Ngorongoro Conservation Area – Weltkulturerbe

Wir wachten auf – es war kalt, nass, nebelig und ekelig!!! – Beim Frühstück ein Tiefschlag: Nutella ist alle!

Fahrt durch dichten Nebel zum Kratereingang – „schon bei der Anfahrt zum Kraterrand, der an diesem Morgen von aufsteigenden Nebeln verhüllt war, welcher die Bäume mit ihren Schmarotzerpflanzen gespenstisch aussehen liess, offenbarte sich die Magie mit atemberaubenden Ausblicken…“ eine lange Karawane von Jeeps auf der Einfahrtsstrasse – am Ende der „Eingangsstrasse“ standen Massai, die sich für ein paar Dollar fotografieren lassen (nichts für uns, diese gestellten Bilder)

Vom Fahrtwind wurde mir mein HoB-Cap weggeweht
Zebras – Elefanten – Affen (einer stand auf – schaute um sich – kratzte sich den Bauch und erinnerte uns an ???n?a??)

Gepardenfamilie beim Fruehstueck – einzelner laufender Elefant – Herde von Zebras und Gnus so weit das Auge reichte (ca. 3000 Stueck) – Fruehlingsgefuehle bei den Straussen – Rhino schlafend, spaeter wach und weit-weit weg – drei maennliche Loewen

Lunch am See mit Attraktion „Adlersturzflug“ – Futter aus der Hand geklaut – und von wem? – Nimmersatt Tobi
Flamingos – langsam durch eine Gnuherde gefahren – wieder keine Warzenschweine fotografiert – Fotokanone in Betrieb genommen und als Fernglas benutzt – die ersten Bueffel Ausrufezeichen

Der Krater hat nur eine offizielle Einfahrtsstrasse und eine Ausgangsstrasse
So kahl die Eingangsstrasse war, mit weitem Blick in den Krater hinein, so grün und mit Bäumen bestanden war die Ausgangsstrasse. Im Camp haben wir den Jeep beladen (wir durften mithelfen), Halifa hatte schon alles zusammengepackt während wir unterwegs waren. Dabei hätten wir beinahe den Tisch und den Kochschemel vergessen. Weiterfahrt zum Panorama Campsite auf der ostafrikanischen Bruchstufe mit Aussicht auf den Lake Manyara Nationalpark

Das Camp war grandios! Wir hatten unser Zelt mit direkten Ausblick über den Manyara Nationalpark und dem Lake Manyara.
Nach zwei Tagen freute ich mich wahnsinnig auf eine Dusche und das habe ich dann auch richtig genossen!!!

Samstag, 11.09.
Ganztaegiger Game Drive im Lake Manyara Nationalpark;

Hier gibt es Leoparden – aber nicht fuer uns!!!
Bis ca. dreizehn Uhr war der Himmel bewölkt – danach riss die Wolkendecke schlagartig auf – es gab viele Elefanten – Giraffen von der Ferne – Hippos – eine Heisse Quelle (die war heisser als mein Badewasser und das will schon was heissen) – ein Warzenschwein (das ich aber nicht so richtig sehen konnte) und …. – keinen LEOPARDEN!!! nicht einmal ein Barthaar eines Leoparden und keine „Baumlöwen“

Es war der letzte Abend unserer Safari. Zum Abschluss hat Halifa einen Kuchen gemacht! Wir baten John und Halifa mit uns zusammen den Kuchen, bei „einem Schluck Kili“, zu essen. Es gab viel zu erzählen. John erzählte von seinen Safaris in der Serengeti und Halifa gab Tobias Nachhilfe im flirten auf kisuaheli.

Sonntag, 12.09.
Fahrt nach Arusha mit Besichtigung eines Massai Dorfes; Uebernachtung im Hotel in Arusha (Motel2000)

Auf der Rueckfahrt machten wir einen STOP bei einem „Frauendorf“ der Massai – Gesaenge – Erklaerung über den Aufbau und der Einteilung einer Huette – naechster Stop Gift-shop fuer Touris, sehr teuer – Handeln auf der Strasse macht mehr Spass und ist billiger – naechster Stop, Massai-Market – das war ein ganz gewöhnlicher afrikanischer Markt, mit Obst+Gemüse, Produkten des täglichen Bedarfs, Kanga-Stoffverkäufern, hier sassen die Näher gleich nebenan um die Stoffbahnen umzunähen – um ca. 13 Uhr waren wir in Arusha am Office

Montag, 13.09.
Amelie und Sophie sind nun 4 Wochen alt – ihnen zu Ehren sind wir mitten in der Nacht aufgestanden – 4 Uhr 30

Transfer zum Arusha-Flughafen; Inlandsflug von Arusha nach Sansibar; mehrfach als Terroristen entlarvt
1. 40 kg zuviel (2 $ pro kg)
2. Taschenmesser im Handgepäck

Dafür durfte ich den langen Weg der Gepäckstücke durch die Hallen bis auf das Rollfeld nachverfolgen um das Messer im Rücksack zu verstauen

Kilimanjaro von oben gesehen (Kiliman = Berg) – kaum hatten wir es uns, für ein Nickerchen, bequem gemacht, sind wir auch schon wieder gelandet

Transfer zum Strandhotel Kendwa Rocks Bungalows an der Nordkueste Zanzibars – als unser Gepäck im Auto verstaut war, war dieses rappel voll. Hundert Meter weiter quetschte sich dann auch noch Salma mit auf die Rückbank (der moderne Landcruiser ist einfach zu klein – John sein Landcruiser war einfach grösser).
Sansibar riecht nach Gewürznelken

1 1/2 Stunden Fahrt – die Strasse wurde immer schlechter und schlechter – Einfahrt in die Hotelstraße – ups! – das soll unser Hotel sein – nein, es ging weiter – wir landeten schliesslich an der Rezeption einer Baustelle – alles raus.
Irgendwie ging alles an mir vorbei – Gästebuch ausgefüllt – welches Zimmer – kein Schlüssel – Leute schnappten sich unsere Klamotten – es ging einige Treppen runter
Wow!!! – Heller Sand blendete – wir standen mitten in einem riesigen Sandkasten – in einem Halbkreis standen wunderschöne Bandas+Bungalows mit Blick auf den Strand und den indischen Ozean

Vor Ort sind ca. 20 Personen, mehr waren am Strand auch nicht zu sehen, geil! Mein „Mann ohne Namen“ fragte nach, ob er noch was für uns tun könnte

Alte Planung:
11. – 13. Tag: Freier Tag auf der Insel Sansibar; Strandhotel Kendwa Rocks Bungalows an der Nordkueste Zanzibars – 14. Tag: Transfer zum Sansibar-Flughafen und Flug nach Dar es Salaam. – das Silversandhotel (Luxury room mit Fruehstueck fuer 45 US-Dollar)in Dar es Salaam

Dienstag, 14.09.
Ich bin aus dem Bett gefallen. Früh gefrühstückt, ich schätze so ca. acht Uhr, anschliessend eine kleine Fototour am Strand
Nach der anstrengenden Safari gönnten wir uns einen Tag am Strand – relaxen – Ernst schnorcheln – bei einsetzender Flut war ich schon auf den Weg um ein Rettungsboot zu besorgen…. – kein Ernst mehr zu sehen – und das will schon was heissen – (Hallo Ulla, Hallo Mama Ungermann: keine Angst, der sitzt neben mir) – Da sah ich ihn wieder – braucht er Hilfe? – doch Rettungsboot, was ist das eine Haifischflosse – nö, nur Ernst seine Sandale! – soll er doch zurückschwimmen!

Strandverkäufer unterwegs – einen guten Preis für ein Armband ausgehandelt – den Nusskernverkäufer „kaputt“-verhandelt – anschliessend zum essen gegangen – Ernst hatte hot+Chili bestellt – auf hot wartet er heute noch – einen Strandspaziergang unternommen

Muscheln, Schneckengehäuse, ausgebleichte Seeigelskelette und Korallenstücke am Strand gesammelt – bewohnte Schneckenhäuser wieder zurückgelegt – das war ein fauler Strandtag – pole pole
für morgen haben wir eine Schnorcheltour ausgemacht – aus meiner Hängematte heraus habe ich noch eine grün-gelbe Eidechse beobachtet und eine Baby-Eidechse (die war ca. 1 cm lang)
einundzwanziguhrfuenfzehn schlafen gegangen

Mittwoch, 15.09.
Heute sind wir schnorcheln gefahren – erster Akt – ich musste Kontaktlinsen einwerfen (die helfen aber auch nicht weiter; grins) – Cool, Sansibar ohne begrenztes Blickfeld – anderthalb Stunden Bootsfahrt – ganz schoen langweilig – dann endlich das Atoll – ein Halbmond voll Sand und mittendrin eine paradisische Insel (ich werde wahnsinnig mit dieser Tastatur!!!) – am Riff angekommen – ab ins Wasser, mit Flossen, Taucherbrille und Schnorchel – da haben wir es wieder – Wasser ist nichts fuer mich!!!!!!!! – Bloede Flossen, damit ging gar nichts und schon kam wieder PANIK auf – Wasser und Fische ohne mich! – Ernst war in seinem Element fluxs wie ein Delfin (Dugong heissen die Seekuehe hier; grins) entfleuchte er den wild rudernden Mitschnorchlern – Fische in den schoensten Farben, blaue Seesterne, wunderschoene Korallen…. und tiefer tauchende Taucher (ich wollte die Kurzform, aber da geht es mit Ernst wieder durch, die Bilder vor Augen und ich habe Blasen auf den Fingerkuppen!!! Darf man hier denn rauchen – wo ist mein Fragezeichen)

#Der Schnorchel-Stop(p) war viel zu kurz und schon ging es weiter zum zweiten Ankerplatz. Am „Fisch-schwimm-in“ wurde Rast gemacht und der Lunch verteilt. Natürlich auch an die Zebrafische, die nach viel guten Blubb-Blubb auch aus der Hand gefüttert werden konnten. Doch die Fische waren auch wählerisch, Banane ja, Melone – Nö!

Ernst berichtete von einem Wettschwimmen mit einem Fisch (erst hiess er sowiesofisch, dann Trompetenfisch). Auf der Rückfahrt haben wir Delfine und Meeresschildkröten nur aus der Ferne gesehen. Dafür hatten wir fliegende Fische! Die können ganz schön aus dem Wasser herausspringen und die Flossen sehen wie kleine Flügel aus.

Auf der ebenso langweiligen Rückfahrt, kam uns der Gedanke, diesen nicht so langweiligen Urlaub bis zum Ende auf Sansibar zu verbringen.

Donnerstag, 16.09.
Wie schon angedroht! Wir mussten unsere Urlaubsplanung komplett aendern!!!

NEU: Wir bleiben hier bis zum Schluss!!!! – Alles abgecheckt, Banda, Flug, Hotelstornierung – fix und alle legten wir einen Strandtag ein

Freitag, 17.09.
nach dem Fruehstueck – per pedes – zum naechsten Ort – schön am Strand entlang – es ist Ebbe
Die BABIES mitgenommen, fast gar nicht genutzt – ins Internet-Cafe, eine Stunde an der Site gearbeitet – nur fuer euch

Habe mir ein Cooles Afrika-T-Shirt gekauft – endlich Briefmarken bekommen, aber keinen Briefkasten gefunden, somit durften die Postkarten noch etwas länger im Lande verbleiben – auf den Rueckweg (er pedes, es war immer nioch LOW TIDE) waren wir die Seastar-Rescue und wir haben einen kleinen Einsiedlerkrebs gefunden

Strandtag – die Karten sind wir an der Rezeption los geworden
Ein grosses Lob an die Küchencrew – das Essen ist einfach genial – KingfishGarnelenMerlinMuscheln; ich habe mir durch den Indischen Ozean gefuttert!!!!

Samstag, 18.09.
Ups, ich war schon wieder um 7 Uhr wach – Ernst die Schnarchnase nicht – wir haben in aller Gemütsruhe gefrühstückt, die ersten Rechnungen bezahlt

Ernst ging schnorcheln, ich lass das, Wasser ist nicht mein Ding, da lese ich doch lieber – es hat kurz geregnet – heute wurde unser Bungalow gereinigt: Wir wurden auf Blumen gebettet!!! – Strandspaziergang – abends dann: Auf Heiki-stuehlen gesessen und Katre-Bilder gemacht – es war ein toller Sonnenuntergang
Und sonst? Hier ist es ganz schrecklich – Ganz schrecklich schoen!!!!

Sonntag, 19.09.
6:45 wach geworden, von Mücken gepisackt – eine geraucht und wieder ins Bett – das wachwerden und aufstehen von E. überhört und irgendwann wach geworden – meinen „Mann ohne Namen“ verpasst !?
auf den Weg zum Frühstück habe ich ihn dann doch noch getroffen – was für ein strahlen, wenn er lacht (Ernst meint, jetzt würde er schon seinen Weg unterbrechen, wenn er uns sieht)
um ca. 14 Uhr sind wir mit Tobias seinen „Abhol“-Taxi nach Stone-Town
Wir sind am „House of Wonders“ ausgestiegen, leider haben wir unser Ziel erst einmal aus den Augen verloren, weil wir die „Zecken“ los werden mussten
Spicetour in dt. organisiert – der Anbieter brachte uns auch zu unserem Guesthouse – Zimmer bezogen – das Zimmer ist ok – Klo+Dusche auf den Flur – Frühstück inbegriffen – 25 $
anschliessend durch Stone Town geschlendert – abends auf der „Fressmeile“ gegessen
das ital. Eiscafe gesucht und gefunden – Eis getestet (welches? – Zuschriften bitte an uns, unter Ausschluss der Oeffentlichkeit wird der Gewinner ermittelt, Der Rechts- oder auch linksweg ist ausgeschlossen)
Leider gab es keinen der richtig getippt hatte!!!

Montag, 20.09. Ernst der Wahnsinnige ist aus dem Bett gefallen und um sechs Uhr auf den Fischmarkt – irgendwie hat er versucht mit mir zu reden – hm, wenn er es sagt – wir sind immer noch in Stone Town, falls es jemand nicht mitbekommen haben sollte

Erlebnisbericht EU Fischmark:
Der Fischmarkt war eng, emsiges Treiben und absolut stressig, also nichts für mich. Fotos am Markt gemacht. Einheimische im besten Sonnenlicht – toll. Stonetown umrundet und zurück zu Biggi ins Gasthaus.

Gefrühstückt, Eierschock! Danach Zimmer geräumt und vor der Tür auf unseren Guide gewartet.
neun Uhr dreizig Spicetour angetreten mit Bakari: Über den Markt von Stonetown, aufgrund der kurzen Hosen angepöbelt worden (einer warf mit einer Orange nach mir) und durch die Fischmarkthalle, dort fand gerade eine Versteigerung von ganzen Merlins statt, und weiter ging es am Haus von Livingstone vorbei zum Haremsbad des Sultans Bargash. Die Geschichte berichtet das im Beit al Maharubi immer 100 Mätressen untergebracht waren.
Den hoechsten Punkt der Insel erklommen, ohne schwere Atemausruestung (130 Meter) – Gewuerzfarm erreicht, die Tour war interessant – wir haben alles ausprobiert: Vanille, Ingwer, Manjok, Cocos, Pfeffer, Kardamon, Zimt, die Nase an „Scheisseblätter“ gehalten, Jackfruit, Stinkefrucht (zum Glück nur gesehen), komische Äpfel und Birnen, Marmelade (sieht aus wie Orange und schmeckt wie „R…pel..use“ -ich kann meine Schrift nicht mehr entziffern), Nelken, Kukoma, Kakao, Kaffee, Bananen (es gibt über 30 verschiedene Sorten), Ananas, Lippenstift-Frucht und noch vieles mehr
Zum Schluss ging es zum Lunch, bei einer Gewürzfarm-Familie gab es ein leckeres Mittagessen. Wir aßen unter einer Überdachung, darunter war eine bunte Strohmatte ausgebreitet. Hier hiess es Schuhe ausziehen und auf der Matte Platz nehmen. Das Essen war super lecker, es gab Banane, Reis mit sämtlichen Gewürzen drin, sowie Kartoffeln (Ernst hat fast alle Geürze mitgegessen) und getrockneten Fisch
anschl. ging es zurueck zum ?????? Strandhotel!!!

Dienstag, 21.09.
Heute haben wir wieder den weiten Weg zum Internetcafe auf uns genommen, damit ihr wieder auf den neuesten Stand seit – leider war der per pedes Weg am Strand nicht gangbar, so mussten wir durch das wilde, unwegbare und gefährliche Landesinnere uns den Weg bahnen (Livingstone laesst gruessen)
Ende Gelaende, wir muessen noch was tun – haben nicht so ein faules, geregeltes Leben wie ihr da zuhause:
Wetterprognose: Der Dienstag wird in weiten Teilen Deutschlands regnerisch, dabei gibt es vor allem im Norden auch Gewitter und es weht zum Teil ein stürmischer Wind.

Pole pole
An Sansibar ziehen Buckelwale vorbei, wir haben Florian gefragt ob es eine Möglichkeit gibt Wale zu sehen. Vor 10 Tagen wurden zuletzt welche gesichtet eine Mutter – 12 m – mit ihrem Baby, süsse 4 Meter lang.

Nachdem wir ca. eine Stunde an der Site gearbeitet hatten, ich wieder wunde Fingerkuppen hatte, Das Fragezeichen wieder nicht aufzufinden war (Jeder Rechner hatte eine andere Tastatur, Sonderzeichen sind dann schon grausam) machten wir uns auf den Weg zur Nordspitze von Unguja (Sansibar besteht aus zwei grossen Hauptinseln und vielen kleinen Inseln und Atollen)
Es ging über den Dau-Hafen, verschiedenen Dauwerften und an Fischerdörfern vorbei bis zur Nordspitze. Es war Ebbe und die Riffplatte ragte weit ins Meer hinaus, somit konnte ich dort stehen, wo sonst die Schiffe vorbeifuhren.
Nachdem wir den langen Rückweg hinter uns hatten (das waren bestimmt 15 km hin- und zurück), ging es erst mal wieder ins Meer, abkühlen und schwimmen.
Wir werden hier noch zu Blumenkindern! – Schon wieder auf Blumen gebettet – nachdem die Betten frisch gemacht wurden, wurden zur Dekoration kleine Blumen über das Bett verteilt

Nach dem duschen bin ich in einem dicken-fetten Nagel getreten – autsch, das tut ganz schön weh. Ernst musste Ersthelfer spielen und das Teil aus meinen Fuss „heraus operieren“.

Mittwoch, 22.09.
6 Uhr wach, wieder ins Bett, 7 Uhr wach, umgedreht, 8:30 Uhr aufgestanden. An den Strand, es war bewölkt, Wellen wie Sau. Toll, Wellen finde ich super gut.
Zur Abwechslung sind wir den Weg vom Hotel zur Straße hoch gegangen – Fototour! drei Stunden waren wir unterwegs. Auf der Straße waren wir eine echte Attraktion. Wir hatten uns am Wegesrand einen Steinhaufen ausgesucht von dem man gut die Straße einsehen konnte. Wir verursachten einen Menschenauflauf – Frauen und Kinder schauten uns neugierig zu. Und wie immer hatten die Frauen Spass an den schwitzenden Dicken. Überall wurde kräftig gelacht, wenn wir kamen.

Zurück zum Strand – essen – wir hatten Hunger – wir sind am Strand geblieben bis die Sonne am Horizont verschwunden war.

Wir hatten Andy und Olli kennen gelernt. Olli wollte heute Abend seinen Geburtstag (den er auf dem Kili verbracht hatte) nachfeiern, zudem bekamen beide Besuch von Flora aus Nungwi.
Wir haben diesen Abend viel gelacht, Alkohol und die mehr oder weniger guten Englischkenntnisse bei allen ergaben viele komische Situationen oder Sachverhalte.
Daunenjacke: The hair from the chicken under the Jacket
Zwei Minuten später waren es nur noch Hühner, die im Winter unter die Jacken gestopft wurden. Dafür gibt es aber bunte Eier die versteckt werden und dann kommen „big cars with salt“. – ganz schön verrückt die Leute aus Germany.

Donnerstag, 23.09.
Ich bin um ca. 6 Uhr wach geworden und aufgestanden. Es war noch dunkel, langsam ging die Sonne auf, der Himmel färbte sich rosa.
Ich habe mir meine Kamera geschnappt und bin runter zum Strand gegangen. nach anderthalb Stunden war ich wieder zurück.
Nach dem Frühstück haben wir die Rechnung für den Abreisetag bestellt – anschl. ging es nochmals auf Souvenir-Jagd – Wir haben uns Bilder gekauft
Ansonsten hiess es Strand – Burger – Strand; Ernst hat sich bei seinen Fischen verabschiedet – Und was ist mit meinen „MoN“?
Dann haben wir zwei Stunden lang Taschen gepackt, und Sachen aussortiert – geschwitzt wie in einer Sauna – die Bude stank wie ein Puma Käfig – dann ging es auskühlen – duschen – und zum letzten Abendessen.

Nachtrag von Ernst: So, der letzte Abend war dann auch noch für Biggi gerettet, ein kleiner Flirt mit den „Mann ohne Namen“.

Freitag, 24.09.
Ernst ist – von Mücken gepisackt – vor dem Wecker wach geworden. Ich war schon seit halb sieben wach. Sachen gepackt, total verschwitzt zum Frühstück, duschen gegangen, eine geraucht, Gepäck nach oben zur Rezeption geschlört, Rechnung bezahlt
Das Taxi war viel zu früh da, wir wollten gerade los, nachdem Olli, Andy und Flora auch eingetrudelt waren, da sah ich ihn….
super-doppel-grins – Nix wie los und Tschüss sagen, knuddeln inbegriffen

Das Taxi war etwas überladen, auf den Weg zur Straße hat der Wagen mehr als einmal aufgesetzt, Flora haben wir am Daladala-stand abgesetzt, Andy+Olli am Fährhafen. Wir waren so früh am Flughafen, das wir einen Flug früher nehmen konnten.
In Dar wurden wir von Marley seiner Truppe abgefangen. Erst dachte ich ja, echt cooler Service, doch nix da, Abzocke. Die wollten 4 $ pro Gepäckstück für die Sicherheitsaufbewahrung und 60 $ für eine Stadtrundfahrt. Das war uns zu teuer. Wir blieben am Flughafen und führten eine Kniffel-Olympiade durch.
Unten am Flughafen Andy+Olli wieder getroffen. Beim einchecken erst einmal 5 Handgepäckstücke getarnt – Klaus Harries entdeckt – die 6 Gepäckstücke auf die Waage geworfen, wir wussten das es noch 26 kg Übergewicht waren und fragten nach dem Preis – und jetzt kommt der Knaller: 450 $ für 20 kg. Nö! Erst 80 Euro für 40 kg und jetzt 450 $ für 20 kg, die KLM hat sie nicht alle. – Es begann eine nette Diskussion, Argumentieren, Preis herunterhandeln, alles schlug fehl

zu guter letzt haben wir aussortiert! 20 kg dagelassen, Schnorchelausrüstung, Schlafsack, 3 Taschen, Schmutzwäsche, Stativ+Kamera. Ein Teil der Kameraausrüstung haben wir Klaus mitgegeben.
Nachdem wir aussortiert hatten, wollte der Typ nochmals mit uns verhandeln, zu spät. Mit 4 Gepäckstücken haben wir Tansania verlassen und ein Security-Mann war überglücklich.

Völlig genervt und verschwitzt in den Flieger und über die ganze Aktion kräftig gelacht. wer kann schon sagen, das er am Flughafen aussortiert hat. Andere haben einen Koffer in Berlin, wir haben drei in Dar es Salaam!!!

Samstag, 25.09.
In Amsterdam umgestiegen, während Ernst sich was zu trinken holt, wollte ich eine rauchen, ich setzte mich zu einem alten Scheich, der hatte wohl Mitleid mit mir (armes Kind, muss sich ihre Zigarretten selber machen), er bot mir von seinen Zigis an – Wow, die waren stark.
In Berlin haben wir keine Karre mehr am Kofferband bekommen. Mitten in die „abwartende Stille“ der anderen Fluggäste hinein platzt es laut aus uns heraus: „nicht schlimm, wir haben gar nicht mehr so viel Gepäck!!!“ lautes lachen.
Reinhard hat uns abgeholt, mit Chico zusammen habe ich ein kleines Nickerchen auf der Rückbank gehalten.
Um 22 Uhr bin ich ins Bett gefallen!
Mein Bruder hat heute Geburtstag!

Es war ein toller Urlaub. Alle Bilder sind fertig, 39 Filme. Die Ersten Vergrösserungen sind da und nun sieht das eine oder andere Bild auch anständig aus. Da scheinen wieder ein paar gute mit dabei zu sein.