{"id":1169,"date":"2022-01-29T22:24:20","date_gmt":"2022-01-29T21:24:20","guid":{"rendered":"https:\/\/wodys.net\/?page_id=1169"},"modified":"2024-01-19T22:15:25","modified_gmt":"2024-01-19T21:15:25","slug":"2007-rom","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/wodys.net\/index.php\/blog\/archiv\/2007-rom\/","title":{"rendered":"2007 Rom"},"content":{"rendered":"\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"freitag-16-november-2007\">Freitag, 16. November 2007<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>FMO<br>Roma<\/strong><br>15:20 Uhr &#8211; Es klingelt an der Haust\u00fcr. Sylvia ist startklar und ich habe erst ein Bein in der Hose, keine Schuhe an, also kurz gesagt, ich bin noch nicht fertig.<br>Wir fahren \u00fcber die A 43 und A 1 zum Flughafen M\u00fcnster\/Osnabr\u00fcck. Unser Flieger hat Versp\u00e4tung, laut neum Zeitplan soll der Start erst um 19:20 Uhr erfolgen. Nach 1 1\/2 Stunden landen wir in Rom.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach einer kurzen Zigarettenpause vor den T\u00fcren des Flughafens machen wir uns auf den Weg zum Bahnhof. Wir haben Gl\u00fcck. Am Bahnsteig steht das gerade der Ticketverkauf f\u00fcr den &#8222;<strong>Leonardo-Express<\/strong>&#8220; offen hat. Wir ergattern zwei Ticket f\u00fcr <strong>je 11 Euro<\/strong>. Im Vergleich zu einer normalen Bahnfahrkarte (ca. 4 Euro) ist das zwar teuer, aber der Leonardo-Express geht Non-Stop zum Hauptbahnhof bei einer Fahrzeit von ca 35 Minuten. Der Regionalexpress h\u00e4lt dagegen an jeder Pinie.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Hauptbahnhof, kurz <strong>Termini<\/strong> genannt, ergatterten wir noch schnell zwei Panini Siziliana mit Pommes und einer Flasche Cola. Per Pedes ging es dann zum <strong>Hotel Romae<\/strong> in der <strong>Via Palestro<\/strong>. Ein Riesiger Eingangsbereich lag vor uns, unser Hotel lag im linken Fl\u00fcgel des Hauses und machte einen liebevoll eingerichteten Eindruck. In der Rezeption hangen riesige Bilder eines K\u00fcnstlers, \u00e4hnliche Bilder hangen auch im Barraum und in unserem Zimmer. Von unserem Fenster aus schauten wir direkt in einen kleinen Innenhof der mit einem Baldachin \u00fcberspannt und mit Korbsofas gem\u00fctlich eingerichtet war.<br>Mittlerweile war es weit nach dreiundzwanzig Uhr. Wir verschlangen hei\u00dfhungrig unsere Panini, krochen mit dem Reisef\u00fchrer und dem Stadtplan unter die Bettdecke und schauten nach was wir uns am n\u00e4chsten Tag so anschauen wollten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"samstag-17-november-2007\">Samstag, 17. November 2007<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Der Stadtrundlauf<br>oder der vergeudete Vino Rosso<\/strong><br>Der Wecker klingelt, fr\u00fch und viel zu laut&#8230;<br>Sylvia macht den Anfang. Es ist 7:00 Uhr. Ich drehe mich nochmals um &#8211; erfolgreich.<br>Fr\u00fchst\u00fcck bei Mama Angela (die ganz grimmig guckt). Kleiner Fr\u00fchst\u00fccksflirt mit netten Herrn, sein Eheweib guckt mich &#8222;feindlich&#8220; an.<\/p>\n\n\n\n<p>Unsere heutige Route war: vom Hotel an der dt. Botschaft vorbei, Piazza della Repubblica mit S. Maria degli Angeli, amerikanische Botschaft, Hardrock Cafe, Treppe hoch, hin und wieder her, Via Ludovisi, Richtung spanische Treppe, Orientierungsverlust auf dem Weg zum Trevi Brunnen, Pantheon vor der Nase &#8230;<br>Sonnenschein<br>Nach dem Pantheon ging es zum Trevi Brunnen. Das Versprechen, der Wunsch wurde erneuert &#8222;Wir wollen wieder kommen&#8220; &#8230; Das Pflichtprogramm absolviert &#8230; Geldst\u00fcck in den Brunnen geworfen (Rom bedankt sich).<br>Mittags um 12:00 Uhr hatten wir somit unser Tagesprogramm erledigt. Wir buchten ein Zusatzprogramm. Die Grobplanung hierzu machten wir bei der teuersten Vorspeise unseres Lebens (2,5x Chianti, 1x Spagetti, 1x Lasagna, 2x Caffee macht 50 \u00d6cken)<\/p>\n\n\n\n<p>Wir schlenderten Richtung Tiber. Sylvia wollte den Flu\u00df mit Wasser sehen, da bei ihrem letzten Besuch nur ein Rinnsal das Flussbett benetzte. Wir sind an den Ufern des Tiber entlang geschlendert, von der Ponte Cavour bis zur <strong>Isula Tiberina<\/strong>. Dort sichteten wir eine Bisamratte im Wasser, die verzweifelt versuchte in ihren Unterschlupf zu gelangen. Vorher gab es schon M\u00f6wen, Dohlen, Teichh\u00fchner und Kormorane zu beobachten.<\/p>\n\n\n\n<p>Von der Tiberinsel ging es dann Richtung Collosseum, immer am Forum Romanum entlang (hier liegt auch die belgische Botschaft).<br>Am Colosseum kehrten wir f\u00fcr einen Kaffee (Capu und Caffee Latte) ein. Wir mussten unsere F\u00fc\u00dfe schonen und die hereinbrechende Dunkelheit abwarten.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe Sylvia noch schnell die Funktion &#8222;Nachtaufnahmen&#8220; auf ihrer Kamera gezeigt. <strong>Colosseum<\/strong> aus fast allen Richtungen fotografiert. Am Colosseum nahmen wir die Metro f\u00fcr unsere Heimfahrt. Vom Hauptbahnhof Richtung Hotel kauften wir noch schnell Kaltgetr\u00e4nke und einen Vino Rosso f\u00fcr den Abend. Wir waren geschafft und unsere F\u00fc\u00dfe mehr als hei\u00df gelaufen, also einfach: Kaputt. Geschafft. Fix+Fertig. Erledigt&#8230;<br>Um kurz vor 21:00 Uhr haben wir uns noch einmal aufgerafft um uns ein Lokal f\u00fcr das Abendessen zu suchen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es hatte sich gelohnt. Ein proppe-Volles Kellergew\u00f6lbe &#8230; gef\u00fcllt mit R\u00f6mern und Touristen &#8230; rechter Hand von unserem Tisch &#8230; ein spanisch sprechendes Paar &#8230; links, Engl\u00e4nder.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"sonntag-18-november-2007\">Sonntag, 18. November 2007<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Petersplatz<\/strong><br>englische Frage &#8211; schwyzerd\u00fctsch als Antwort<br>Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck bei Mama Angela, r\u00e4umten wir unser Zimmer, checkten aus und deponierten die Rucks\u00e4cke im Hotel bis zum Abend. Toller Service.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir liefen bis zum Busbahnhof, kaufen uns Fahrkarten, der Verk\u00e4ufer hatte mal wieder Spa\u00df an uns, wir sprechen zwar die Sprache nicht, aber geben uns gaaanz viel M\u00fche, der Rest ist Charme (im Urlaub immer dabei).<br>Wir nahmen den 64er (glaube ich). Der Bus Richtung Petersdom war brechend voll, aber das kannte ich ja noch von meinem letzten Rom Besuch 2005. Je n\u00e4her wir dem Petersdom kamen, desto mehr leerte sich der Bus, viele stiegen schon vorher aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Petersplatz war noch \u00fcberschaubar. Doch langsam aber sicher wand sich die Schlange der anstehenden Besucher um den ganzen Platz. Trotz dieser Massen, ging es relativ schnell an den Sicherheitskontrollen vorbei.<br>Wir wollten aber nicht in den Dom, sondern zur Sixtinischen Kapelle. Doch &#8230; mittlerweile kann ich es ja sagen, ich bin in Rom und die Kapelle ist nicht ge\u00f6ffnet. Vielleicht bekomme ich ja noch einmal eine Chance nach Rom zu reisen und Michelangelos Deckengem\u00e4lde zu bewundern.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich wollte einen Schweizer Gardisten etwas fragen, wie spricht man die an? Italienisch, englisch? hoffentlich nicht franz\u00f6sisch! Frag ich mal auf englisch &#8211; strahlt mich der Kerl an und antwortet doch glatt auf schyzerd\u00fctsch. Grrrr &#8211; \u00e4h &#8211; chrrr &#8211; zum anbei\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir liefen die <strong>Via di Porta Angelica<\/strong> herunter, machten auf der Piazza ein Raucherp\u00e4uschen und liefen zur Metrostation &#8222;Ottaviano -San Pietro&#8220;. Von hier aus fuhren wir zur <strong>Piazza del Popolo<\/strong>. Nachdem wir uns auf dem Platz getummelt hatten, stiegen wir zur Aussichtsplattform hoch (Monte Pincio).<\/p>\n\n\n\n<p>Es war Mittagszeit und uns knurrte der Magen, wir beschlossen im Hardrock Cafe einen Happen einzuwerfen, so wie viele R\u00f6mer und noch mehr Touristen. Doch bis dahin sollten wir noch einen weiten Weg beschreiten m\u00fcssen.<br>Wir gingen zur Stra\u00dfe zwischen den &#8222;Zwillingskirchen&#8220; und stellten uns an die Bushaltestelle. Bl\u00f6d, wenn man da so alleine rum steht. Die einzigen die uns umzingelten waren Polizisten. Ob das wohl an den gro\u00dfen Limousinen mit dem CD-Kennzeichen lag, die vor den Kirchen standen?<\/p>\n\n\n\n<p>Sonntags ist die Stra\u00dfe hier zum flanieren gesperrt &#8211; Busse fahren dann nicht hier. Also liefen wir weiter, an der Zentralpost vorbei, bis zur Via del Tritone, hier gab es unz\u00e4hlige Haltestellen. Wir mussten etwas suchen, bis wir eine\/zwei M\u00f6gliche Linien hatten. Es dauerte und dauerte &#8230; da endlich, nach einer halben Ewigkeit kam unser Bus und direkt dahinter die zweite Linie &#8211; ein Baby-Bus. Sylvia und ich sahen uns an, grinsten &#8230; wir nehmen den Zwerg. Es gab ca. 6 Sitzpl\u00e4tze genug und ein paar Stehpl\u00e4tze. &#8230; <em>Wir sind mit einem Zwergenbus gefahren!!!<\/em><br>Im HardRockCafe legte ich mir ein T-Shirt zu, so wie in NY und Berlin. Anschliessend liessen wir uns einen Riesenburger schmecken.<\/p>\n\n\n\n<p>Zu Fu\u00df ging es zur\u00fcck zum Hotel, Rucks\u00e4cke abholen und dann zum Hauptbahnhof, den LEONARDO-EXPRESS entern und ab zum Flughafen. Im Express ist mir doch glatt die Kamera entgleitet, ich glaube ich war erst einmal K\u00e4sewei\u00df. Zum Gl\u00fcck nichts passiert. Wir hatten unendlich viel Zeit, also bummelten wir durch die Gesch\u00e4fte, tranken noch einen Caf\u00e9 und gingen noch einmal vor die T\u00fcr, eine rauchen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein gelungener Mini-Kurz-Trip! Und zum ersten Mal die Kamera ohne Festplatte unterwegs.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Freitag, 16. November 2007 FMORoma15:20 Uhr &#8211; Es klingelt an der Haust\u00fcr. 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