{"id":1173,"date":"2022-01-29T22:42:38","date_gmt":"2022-01-29T21:42:38","guid":{"rendered":"https:\/\/wodys.net\/?page_id=1173"},"modified":"2024-12-05T10:33:25","modified_gmt":"2024-12-05T09:33:25","slug":"2006-burgund","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/wodys.net\/index.php\/blog\/archiv\/2006-burgund\/","title":{"rendered":"2006 Burgund"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Planung 2006:<\/strong><br><em>Tu parles francais? <\/em>&#8211; Ich nicht<\/p>\n\n\n\n<p>eine Woche Frankreich zu Ostern &#8211; erst sollte es so was wie: Elsass (Alsace)?, Champagne?, Lothringen? werden &#8230; mal schauen was es wird&#8230;<br>&#8230; es wird Burgund sein; Dijon &#8211; Lyon &#8211; Beaune &#8211; M\u00e2con<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity is-style-default\"\/>\n\n\n\n<p>Sylvia und ich haben uns an einem Samstag zum Fr\u00fchst\u00fcck getroffen, unsere Vorstellungen, W\u00fcnsche und (Wunsch-) Tr\u00e4ume aufgelistet und unsere Nasen in einen allgemeinen Frankreich Reisef\u00fchrer gesteckt<br><br>Gutes Essen, hier und da ein Glas gut gekelterten Rebensaftes, festes Schuhwerk f\u00fcr die Naturerkundungen mit Tobi und die ersten Sonnenstrahlen in der einen oder anderen Gasse einer Stadt genie\u00dfen<br><br>Die erste \u00dcberlegung, einfach drauf los zu fahren, haben wir verworfen. Erstens sind wir zu den Osterfeiertagen unterwegs und &#8211; das wichtigste &#8211; Tobi ist kein &#8222;kleiner&#8220; Hund. Tierliebe der Franzosen hin oder her, zudem das erste sichten von Ferienh\u00e4usern bzw. Gasth\u00f6fen brachte eine zu hohe Trefferquote mit &#8222;Hunde sind nicht erlaubt&#8220; zu tage.<br><br>Wir deckten uns noch mit dem einen oder anderen Reisef\u00fchrer f\u00fcr die Region Burgund (Bourgogne), sowie mit einer Lekt\u00fcre mit Unterk\u00fcnften und Restaurantempfehlungen ein und schm\u00f6kerten bei Sylvia auf der Knautsch.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity is-style-default\"\/>\n\n\n\n<p>Ich habe die <em>Familie de la Bussi\u00e9re<\/em> angeschrieben &#8211; heute kam die R\u00fcckantwort &#8211; ja sie haben ein Zimmer f\u00fcr zwei Personen und der <strong>Bouvier bernois<\/strong> ist auch kein Problem &#8211; das Zimmer ist mit eigener Toilette, Dusche und kleiner K\u00fcche ausgestattet und kostet pro Nacht f\u00fcr zwei Personen inklusive Fr\u00fchst\u00fcck 62 Euro &#8211; dann werde ich mal die Reservierung zusammenkauderwelschen und nach der Kontoverbindung fragen<\/p>\n\n\n\n<p>Wohin uns der Weg f\u00fchrt? &#8211; naja, es liegt so zwischen hier und da &#8211; Tournus &#8211; Richtung Cluny &#8211; Chapaize &#8211; in dieser Ecke muss es wohl sein &#8211; meine Minikarte reicht dazu nicht aus<br>Was gibt es dort so? Taiz\u00e9 &#8211; Cluny &#8211; M\u00e2con &#8211; Chalon-sur-Sa\u00f4ne (hier wurde die Fotografie erfunden) &#8211; Az\u00e9 (hier ist die B\u00e4renh\u00f6hle)<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity is-style-default\"\/>\n\n\n\n<p>Jau! Ich hatte unser Interesse an dem Angebot kundgetan und um die Bankverbindung gebeten. Wie angek\u00fcndigt kam nach sp\u00e4testens zw\u00f6lf Stunden die Antwort. Ein wirres Buchstaben- und Zifferngewirr. Das einzige was ich verstand war das Wort &#8222;mon&#8220;. Um sicher zu gehen holte ich mir eine fachliche Best\u00e4tigung ein. Nun wei\u00df ich, dass die vermutete Kontonummer auch die Bankleitzahl enth\u00e4lt und die zweite alpha-numerische Kombination nicht die Reservierungsnummer ist, sondern der so genannte BIC-Code.<br>F\u00fcr eine \u00dcberweisung innerhalb der EU gibt es ein spezielles \u00dcberweisungsformular.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity is-style-default\"\/>\n\n\n\n<p>Unsere &#8222;Gastfamilie&#8220; hatte sich auch prompt gemeldet, dass das Geld eingegangen ist. Ich habe letztens erst einmal eine Stra\u00dfenkarte im Ma\u00dfstab 1:275 000 erstanden. Gro\u00dfer Vorteil dieser Karte ist: unser Heimatdorf <strong>Bissy-sous-Uxelles<\/strong> ist dort verzeichnet.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity is-style-default\"\/>\n\n\n\n<p>Tobi hat einen neuen International g\u00fcltigen Ausweis erhalten, meine International g\u00fcltigen Ausweise sind bestellt (die mit den Panzerknackerfoto, hihihi &#8211; frontal von vorne mit Doppelkinn und Todesmine) &#8211; die gr\u00fcne Versicherungskarte f\u00fcr &#8222;<strong>Gulliver Frogger<\/strong>&#8220; ist auch da &#8211; nun muss das Baby nur noch zur Inspektion, zum Zahnriemen-Wechsel-Termin, zum Reifenwechsel&#8230;.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity is-style-default\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Gulliver<\/strong> bekam ein neues Zuhause und &#8222;<strong>Kasimir Blue<\/strong>&#8220; hei\u00dft mein neuer Reisegef\u00e4hrte<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity is-style-default\"\/>\n\n\n\n<p>Wo wir \u00fcberall waren, von Bissy-sous-Uxelles aus: <strong>Chapaize &#8211; Cormatin &#8211; Cluny &#8211; Taiz\u00e9 &#8211; M\u00e2con &#8211; Abtei Fonteney &#8211; die Grotten von Az\u00e9 und Blanot &#8211; Tournus &#8211; St-Gengoux-le-National &#8211; Chalon-sur-Sa\u00f4ne &#8211; Louhans &#8211; Chateau de Pierre de Bresse &#8211; Bourg-en-Bresse (Kloster und Kirche von Brou) &#8211; La-Chapelle-de-Guinchay &#8211; Beaujeu &#8211; Charolles &#8211; Digoin (Pont-Canal) &#8211; Solutr\u00e9 &#8211; La Rochepot &#8211; Ch\u00e2teauneuf-en-Auxois<\/strong><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity is-style-default\"\/>\n\n\n\n<p>F\u00fcr eilige: Klickst du! Guckst du!<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image is-style-default\"><a href=\"..\/bilder\/bsbilder\/2006burgund\/burgund.htm\"><img decoding=\"async\" src=\"..\/jpg\/charolaiszunge.jpg\" alt=\"Charolaiszunge\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"tagebuch-uber-einen-schnupperkurs-burgund\">Tagebuch \u00fcber einen Schnupperkurs Burgund<\/h3>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"sa-08-april-anno-2006\">Sa, 08. April Anno 2006<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Anreise<\/strong><br>Um 4:00 Uhr war die Nacht zu Ende &#8211; um 4:45 Uhr habe ich Sylvia + Tobi eingeladen -auf ging es<br><strong>Hochlarmark<\/strong> &#8211; <strong>Crange<\/strong> &#8211; <strong>Luxemburg<\/strong> (einmal preiswert den Tank gef\u00fcllt f\u00fcr weniger als einen Euro und Fahrerwechsel) &#8211; Frankreich! bis nach <strong>Bissy s\/s Uxelles<\/strong><br>Sonne &#8211; 20 Grad &#8211; und das Haar liegt<br>Angekommen sind wir so ca. um 15 Uhr nach knappen 780 km &#8211; da wir so fr\u00fch waren, haben wir erst einmal einen Spaziergang durch die Felder und W\u00e4lder der Umgebung gemacht &#8211; ca. 1 1\/2 Std.<br>Charolais Rinder und Schmetterlinge, &#8222;Kleine F\u00fcchse&#8220; sagt Sylvia, fotografiert<\/p>\n\n\n\n<p>Wir wurden sehr herzlich durch den Hausherrn empfangen &#8211; und als er Tobi sah konnte er es nicht lassen uns mit einem Augenzwinkern zu necken und zu fragen ob das &#8222;<em>le canin<\/em>&#8220; sei &#8211; jaja, deshalb wollten wir ein Zimmer mit K\u00fcche.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir haben einen riesigen Raum &#8222;unser Wohn-Ess-Koch-Schlafzimmer&#8220; mit angrenzendem Badezimmer mit Extra WC-Raum<br>mit <em>Pupet<\/em> dem Haus- und Hof-<strong>Beauceron<\/strong> durfte ich auch schon Begr\u00fc\u00dfungsh\u00f6flichkeiten austauschen<\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem wir unser Zimmer bezogen hatten, drei Minuten die F\u00fc\u00dfe hochlegen konnten, fuhren wir \u00fcber die D\u00f6rfer, auf der Suche nach Wein &#8211; in <strong>Chapaize<\/strong>, sozusagen im Schatten der Kirche wurden wir f\u00fcndig &#8211; die Frau war sehr nett und nachdem ich ihren Wortschwall mit &#8222;<em>Bonjour Madam. Pardon, non parle francais<\/em>&#8220; beantwortet hatte klappte die Verst\u00e4ndigung mit einzelnen W\u00f6rtern ganz gut. Eine Flasche <em>Vin rouge M\u00e2con Superior<\/em> und eine Flasche Chadonney.<\/p>\n\n\n\n<p>Wieder auf der Stra\u00dfe wird uns wieder bewusst &#8211; wir sind in der N\u00e4he von <strong>Taiz\u00e9<\/strong>. Ein Mann sprach uns an und fragte ob wir Richtung Taiz\u00e9 fahren w\u00fcrden. Leider nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Abendbrot gab es &#8222;Spagetti Vin Rouge Napoli&#8220;. Um 22:00 Uhr lagen wir alle drei fix und fertig in der Koje.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"so-09-april-2006\">So, 09. April 2006<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Regentropfen, die an die Fensterscheiben klopfen<\/strong><br>Arbeitsteilung: Abwasch\/Gassi &#8211; geduscht &#8211; Fr\u00fchst\u00fcck<br>Es gab zwei Sorten Ziegenk\u00e4se und zwei Sorten Ziegenquark. Wir haben alle durchprobiert &#8211; ich habe Ziegenk\u00e4se gegessen!!! Es gab Kaffee aus der M\u00fcslisch\u00fcssel &#8211; ja!<\/p>\n\n\n\n<p>Strecke von <strong>Bissy sous Uxelles &#8211; Cormatin &#8211; Cluny &#8211; Az\u00e9<\/strong>, Besichtigung der Grotte (pr\u00e4historische H\u00f6llen und unterirdischerFluss) <strong>&#8211; St-Maurice-de-Satonnay &#8211; Laize &#8211; Hurigny &#8211; M\u00e1con<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Parkplatz &#8211; Spaziergang durch ausgestorbene Stra\u00dfen &#8211; anschlie\u00dfend zur <strong>Saone<\/strong> gefahren und \u00fcber die Br\u00fccke St-Laurent zum gegen\u00fcberliegenden Saone Ufer um die Br\u00fccke vom Ufer zu fotografieren, ein einsamer Schwan gab das auflockernde Element<br>R\u00fcckfahrt mit Tankstop und Weiterfahrt nach Cluny. Auf dem Weg dorthin sind wir hoch nach <strong>Berze-la-Ville<\/strong> gefahren, dort auf dem Berg ging die Stra\u00dfe nicht mehr weiter &#8211; also flott gedreht und zur\u00fcck (mit Bergd\u00f6rfern stehe ich auf Kriegsfu\u00df, definitiv!). Stadtrundfahrt durch <strong>Cluny<\/strong>, am Platz der Abtei geparkt und in der <strong>Brasserie du Nord <\/strong>einen Snack mit Dessert und Kaffee zu uns genommen. Nach der notwendigen St\u00e4rkung, am Hotel Bourgogne und dem Landesgest\u00fct vorbei mit einem Schlenker durch die Gassen, zu den Resten der ehemaligen Abtei\/Kirche.<\/p>\n\n\n\n<p>Von dort aus ging es mit einem Fotostop bei Familie Schaf, der leckeren Sorte Charolais Rind und den Nachbarn Pferd weiter nach <strong>Cormatin<\/strong>, wo wir beim B\u00e4cker das Lebensmittel einkauften von dem man nur die Endst\u00fccke essen darf (was der Franzose unterm Arm tr\u00e4gt) kurz eine der vielen Baguette Sorten, dazu ein Brot und einen NAT\u00dcRLICHEN-Kuss und einen SCHOKO-Kuss(baiser).<br>Auf der Stra\u00dfe sahen wir ein Hinweisschild auf irgendeine &#8222;Kunstausstellung&#8220;. Die nahmen wir auch noch mit. Ich zeigte Sylvia das &#8222;nette Schneidewerkzeug mit der Stubenfliege&#8220; &#8211; auch als Besteck erh\u00e4ltlich.<\/p>\n\n\n\n<p>Fix und alle, aber gl\u00fccklich und zufrieden landeten wir in unserem Domizil.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mo-10-april-2006\">Mo, 10. April 2006<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Regen und Schnee im Beaujolais<\/strong><br>Gefr\u00fchst\u00fcckt und um ca. 10 Uhr ging es los: \u00fcber <strong>Tournus <\/strong>nach<strong> Solutre<\/strong> &#8211; pr\u00e4historischer Pferdefelsen. Bei 2 Grad kletterten wir den l\u00e4ngeren und nicht ausgebauten Weg hinauf. Bis ganz oben! Und schauten vom Rand in den Abgrund. Auf den Weg nach unten suchten wir Steine, die wir in den Hundekott\u00fcten aus M\u00e2con nach unten transportierten. Mittagspause auf dem Parkplatz.<br>Von Solutre ging es Richtung <strong>M\u00e2con<\/strong> und von dort aus &#8222;ins Beaujolais&#8220;. Beim ersten Winzer bekamen wir nichts &#8211; die hatten Mittagspause. Beim zweiten Winzer hatten wir mehr Gl\u00fcck. Erst kamen zwei <strong>noir et rouge<\/strong> Hunde an, diese franz.Rasse die an einer Kreuzung von Dobermann mit Sch\u00e4ferhund erinnert, und nachdem wir geklingelt hatten erschien ein Junge, der sagte das er seinen Vater rufen wird. Das dauerte etwas, so wie es aussah kam er mit seinem Wagen direkt aus dem &#8222;Weinberg&#8220;. Wir haben vier Weine probiert, drei rote und einen wei\u00dfen. Nach dem &#8222;Gro\u00dfeinkauf&#8220; von 18 Flaschen ging es \u00fcber die Berge nach <strong>Beaujou<\/strong>.<br>In Beaujou machten wir einen kleinen Rundgang und weiter ging es \u00fcber die schneebedeckten P\u00e4sse Richtung Cluny. Auf dem Weg nach Hause, machten wir einen Abstecher nach Taiz\u00e9.<br>Heute Abend wollen wir essen gehen. In Cormatin, Hotel an der Kirche.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"di-11-april-2006\">Di, 11. April 2006<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Sonnentag bis 11 Grad, trocken &#8211; Wind: s\u00fcd-s\u00fcd-west, leichte Flaute &#8211; Mannschaft: alle an Bord und bei Gesundheit &#8211; Proviant: neigt sich dem Ende zu<\/strong><br>Wir geh\u00f6ren schon zum Inventar des Hauses. Die G\u00e4ste kommen und gehen. Heute ging es in den Osten! Erst nach <strong>Pierre-de-Bresse<\/strong> \u00fcber <strong>Buxy<\/strong> und Feldwege. In Pierre de Bresse haben wir uns das Schlo\u00df angesehen und Misteln mit der goldenen Sichel gesammelt (vielleicht hilft es bei mir).<\/p>\n\n\n\n<p>Danach ging es nach <strong>Louhans<\/strong>. Das Hotel Dieu konnten wir leider nur von au\u00dfen betrachten (Dienstag ist Ruhetag). Also kreuzten wir bei m\u00e4\u00dfigem Wind durch die Altstadt.<br>Weiter ging es nach <strong>Tournus<\/strong>. Dort parkten wir an den Ufern der Saone und bummelten durch die malerische Altstadt. In einem netten Cafe nahmen wir einen Pot Kaffee zu uns und Tobi bekam von dem netten Kellner einen gro\u00dfen Eimer Wasser. Auf der R\u00fcckfahrt hielten wir noch kurz in <strong>Brancion<\/strong> um das alte Schloss im Bild festzuhalten. Drei mutige Paragleiterflieger \u00fcbten \u00fcber den Rinder- und Schafherden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mi-12-april-2006\">Mi, 12. April 2006<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>ich sage nur &#8222;M\u00e4h&#8220;=Ziege=chevre<\/strong><br>Wir wollen \u00fcber <strong>Charolle<\/strong> und <strong>Fonteney<\/strong> nach <strong>Digion<\/strong>! In Charolle soll es jeden Mittwoch ab 11 Uhr einen Schafsmarkt geben. Fonteney ist eine Geschichte f\u00fcr sich und in Digion geht der Canal du Centre via Aqu\u00e4dukt \u00fcber die <strong>Loire<\/strong>.<br>Wir fuhren, wie immer, \u00fcber unsere Hausstrecke Cormatin &#8211; Cluny. Hinter Cluny wollten wir parallel zur Schnellstra\u00dfe fahren. Da hatten wir wohl eine Abzweigung verpasst. Es ging \u00fcber die Berge, mit einem Gef\u00e4llev on 13 % &#8211; einfach geil!<br>In Charolle waren wir kurz vor elf. Als erstes kamen wir an eine Rinderauktionshalle, da diese meistens sehr fr\u00fch beginnen &#8211; so kann man es vielfach nachlesen -, achteten wir nicht darauf. Ich Idiot.<\/p>\n\n\n\n<p>Charolle ist ein nettes St\u00e4dtchen, mit drei Einbahnstra\u00dfen, drei Superm\u00e4rkten, einen Wochenmarkt, vielen Viehtransportern, aber ohne Schafsmarkt! Uns riss der Geduldsfaden. So ging es weiter nach Digion. Hier gab es ganz viele Stra\u00dfen und viele Br\u00fccken. Das Aqu\u00e4dukt fanden wir auf Anhieb. Viola!<\/p>\n\n\n\n<p>Ein riesiger Kahn war gerade aus der Schleuse gefahren und nahm Ma\u00df f\u00fcr das Aqu\u00e4dukt &#8211; da war nicht viel Platz!<br>Nach diesem Schauspiel wollten wir uns Fonteney ansehen. Das &#8222;Dorf Fonteney&#8220; lag verschlafen zwischen satt-gr\u00fcnen Feldern mit vielen Charolais Rindern. Mehr gab es dort nicht! Schon gar nicht eine Abtei.<\/p>\n\n\n\n<p>Also fuhren wir nach Cluny. Diesmal schauten wir uns die Stadt etwas an und bummelten durch die Gassen. Nach einem <em>Cafe au lait<\/em> ging es &#8211; mit einem Tankstop &#8211; zur\u00fcck. Auf dem Heimweg suchten wir schon einmal ein Restaurant f\u00fcr unser leibliches Wohl.<br>Nachdem der Hund versorgt war, wir einen Kakao-Cafe getrunken und uns etwas erholt hatten, ging es zum Essen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Restaurant hatte schon ge\u00f6ffnet. Wir waren die ersten G\u00e4ste. <em>Bonjour Madam. Pardon, no parle francais. Un table voutre deux personnes?<\/em> &#8211; Die Hausherrin hat sich wirklich gefreut, das wir uns soviel M\u00fche gaben und f\u00fchrte uns in die Gaststube an einen Tisch.<br>Uns wurde die Karte gebracht und auf englisch\/franz\u00f6sisch erkl\u00e4rt was die Vorspeisen, Hauptgerichte usw. sind und was sie enthalten. Mir lief schon bei der Wort- und Gestenreichen Erkl\u00e4rung das Wasser im Munde zusammen. Beidem chevre fehlte der Gastwirtin das englische Wort, ich sagte nur &#8222;m\u00e4-\u00e4h&#8220;. Gro\u00dfes Gel\u00e4chter, aber richtig erkannt. Wir entschieden uns f\u00fcr einen &#8222;Hasentopf&#8220; und ein Beouf, als Aperitif gab es einen Kir und einen Rotwein der Region. Das Essen war einsame Spitze, ich h\u00e4tte mich in den Hasentopf reinlegen k\u00f6nnen. Die Hausherrin nahm sich f\u00fcr jeden Gast Zeit, zum Reden oder einfach nur zum Nachfragen. Dieses Restaurant k\u00f6nnen wir nur empfehlen.<br><strong>Aux Berges de la Grosne, 71460 Ameugny, Cormatin, 03-85-50-17-68<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"do-13-april-2006\">Do, 13. April 2006<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Spagetti a la Bourgogne<\/strong><br>Heute soll es zur <strong>Abtei Fonteney<\/strong> gehen. Und nicht ins Dorf Fonteney. Zweieinhalb Stunden Fahrt \u00fcber Land, Berg und durchs Tal, winzige D\u00f6rfer, Rinder mit einem Viadukt und Weinst\u00f6cke. Ich musste einen steilen Abhang hinauf klettern und wenigstens am Anfang des Viaduktes nach unten zu blinzeln. Diese Bogenbr\u00fccken ziehen mich magisch an.<br>Die lange Fahrt hatte sich wirklich gelohnt. Die Abtei war\/ist einen Besuch wert. Auch Toby durfte mit hinein (ohne Eintritt).<br>\u00dcber einen Ort des Glaubens zu einer Papierfabrik, \u00fcber den ersten mechanischen Dampfhammer in Privatbesitz und R\u00fcckbau auf die heute zu sehenden Geb\u00e4ude. Die unterschiedliche Nutzung hat die Abtei vor dem Verfall oder gar der Zerst\u00f6rung bewahrt. 300 M\u00f6nche lebten und arbeiteten hier.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur\u00fcck wollten wir \u00fcber die A6, aber die Auffahrt war kurzfristig gesperrt, wegen Reinigungsarbeiten. Welch gl\u00fcckliche F\u00fcgung, so fuhren wir parallel zur A6. In der Ferne konnte man eine Burg sehen. Wie sich herausstellte war es <strong>Chateauneuf<\/strong>, also fuhren wir hin. Bummelten durch die Gassen, konnten uns das Hotel ansehen, was in unserer Engeren Auswahl gestanden hatte und st\u00e4rkten uns mit einem Cafe. Als n\u00e4chstes blinkten die bunten Dachziegel von <strong>Rochepot<\/strong> durch die B\u00e4ume. Wir fuhren zu einem Fotostop hin. Danach ging es durch Weinfelder soweit das Auge blicken konnte und einem kurzen Einkaufsbummel im Supermark &#8211; es war schon nach 18 Uhr &#8211; zur\u00fcck nach Hause.<br>Es gab Spagetti a la Bourgogne, mit frischen Tomaten, Paprika und frischem Knoblauch. Dazu reichte &#8222;das Haus&#8220; einen Wein aus dem <strong>Beaujolais<\/strong>, einen <strong>2004 Ch\u00e9nas<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"karfreitag-14-april-2006\">Karfreitag, 14. April 2006<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>\u00dcber-Land<\/strong><br>Wir hatten vor, von Dorf zu Dorf zu bummeln. Der Erste Halt lag auf den Weg nach Buxy, es war <strong>St.-Gengoux-le-National<\/strong>. In der Kirche &#8211; ich habe mein Versprechen gehalten &#8211; spendete ich eine Kerze. Fast alle Gesch\u00e4fte hatten &#8222;Wappenschilder mit Zunftangaben&#8220; angebracht. Am Dorfbrunnen sprach uns eine \u00e4ltere Frau an, woher wir kommen, wie uns die Gegend gef\u00e4llt, ob wir franz\u00f6sisch sprechen w\u00fcrden? Auf englisch hie\u00df sie uns Willkommen und w\u00fcnschte uns eine sch\u00f6ne Zeit.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcber <strong>Buxy<\/strong> ging es nach <strong>Chalon-sur-Sa\u00f4ne<\/strong>. Hier bummelten wir \u00fcber den Wochenmarkt, sahen uns das rege Markttreiben von einem Caf\u00e9 aus an, -ich probierte an einem Salamiestand mehrere Sorten und erstand eine Wildschweinsalami. Die Marktst\u00e4nde zogen sich durch die halbe Stadt. In einer B\u00e4ckerei erstand ich zwei Baguettes f\u00fcr Sylvia, mein und Tobis knurrende M\u00e4gen. Wir verzerrten die belegten Wei\u00dfbrotstangen zwischen Rathaus und Kirche. Ich ging noch flott in die Kirche um sie mir auch von innen anzusehen. Als ich wieder herauskam, n\u00e4herte sich eine Karfreitagsprozession.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur\u00fcck am Auto, gab es die M\u00f6glichkeit f\u00fcr Toby das Bein zu heben und f\u00fcr uns, unsere Brotration (die Sylvia jeden morgen machte) zu vertilgen. Weiter ging es nach <strong>Givry<\/strong>. Von dort aus sind wir der <em><strong>Route de Grand Vin<\/strong><\/em> gefolgt (Mellecey, Mercurey, Uluze? &#8211; hier kann ich meine Klaue nicht mehr lesen). Rinderbilder, Tour-de-France-Vorbereiter-im-gelben-Trikot und zur\u00fcck nach Hause. Am Haus machten wir noch Ziegenbilder und begaben uns auf die Suche nach dem <strong>Weingut Uxelles<\/strong>, ohne Erfolg.<br>Abendessen<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"sa-15-april-2006\">Sa, 15. April 2006<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Friesenwetter in Burgund<\/strong><br>Wir wollten nach <strong>M\u00e2con<\/strong> zum Markt. Es regnete in Str\u00f6men, Als wir in M\u00e2con ankamen, \u00e4nderten wir unseren Plan und entschlossen uns zur Weiterfahrt nach <strong>Bourg-en-Bresse<\/strong>. Auch mit der kleinen Hoffnung, das es irgendwann aufh\u00f6ren wird zu regnen.<br>Dort haben wir uns im Stadtteil <strong>Brou<\/strong> die Kathedrale angesehen (es regnete immer noch). Den gr\u00f6\u00dften Wolkenbruch verbrachten wir in einem Restaurant bei hei\u00dfem Kaffee, Toby unterm Tisch mit der Wirtsfrau und den T\u00f6chtern (die lagen fast vor dem Hund, so wurde er bewundert und angehimmelt).<\/p>\n\n\n\n<p>Zur\u00fcck ging es wieder \u00fcber M\u00e2con, mit einem Einkaufsabstecher bei Decathlon , nach Cluny. In Cluny \u00fcberlegten wir &#8211; es regnete immer noch -lass uns doch zu den H\u00f6hlen von <strong>Blanot<\/strong> fahren. Wir machten eine Grottenbesichtigung mit einem sehr undeutlich sprechenden Franzosen und seinem sehr netten &#8222;Lehrling&#8220; Christoph. Es gab eine Fledermaus im Flug &#8211; direkt vor meiner Nase flatterte sie lang &#8211; eine Fledermaus im Schlafrock baumelte vorSylvias Nase von der Decke herab rum. Als Wir aus der Grotte raus krochen hatte es aufgeh\u00f6rt zu regnen. Wir fuhren zur\u00fcck nach Cluny &#8211; mit einem Dicke-Pferde-F\u00fctter-Stop (ich liebe Kaltbl\u00fcter).<\/p>\n\n\n\n<p>In Cluny bummelten wir bei SONNENSCHEIN durch die Gassen. Lungerten im Stra\u00dfencaf\u00e9 rum und genossen die w\u00e4rmenden Strahlen der Sonne.Und einen <strong>Grand Bleu de Gascogne<\/strong> konnte ich Sylvia auch noch zeigen.<\/p>\n\n\n\n<p>In <strong>Chapaize<\/strong> kauften wir noch etwas Wein. Ich durfte <em>Pupette<\/em> (dem Haus- undHofhund) ein Leckerchen geben. Nach einer kurzen Rast auf dem Bett machten wir uns frisch, ich holte die saubere Hose hervor und ab ging es zum Abendessen in &#8222;unser&#8220; Restaurant <strong>Aux Berges de la Grosne<\/strong>. Heute bediente Madam und Sohnemann. Vadda (der Koch) fluchte und sang bei lauter Opernmusik in der K\u00fcche. Ab und zu schrie er, dann hat er wohl einen Finger erwischt! Der Sohn &#8211; dieser Charmeur hat mich &#8222;hops&#8220; genommen &#8211; das kommt davon bei drei W\u00f6rtern franz\u00f6sisch. &#8222;S&#8220;charmantes l\u00e4cheln &#8211; ich bestelle einen petit noir &#8211; er fragt mit diesem l\u00e4cheln: petit-petit? &#8211; Qui petit-petit -Ich Idiotin!!! &#8211; Ein Staubpartikelchen von Kaffeebohne traf auf ein Elemantarteilchen H2O.<\/p>\n\n\n\n<p>Zuhause machten wir uns \u00fcber die Flasche M\u00e2con Superior her<br>Ah! Ich habe heute einen Irish Wheaten Terrier getroffen, Einstein.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"ostersonntag-16-april-2006\">Ostersonntag, 16. April 2006<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Abreise &#8211; 7 Stunden Steinschlag<\/strong><br><br><strong>Daumen hoch &#8211; Sylvia hat uns immer ans Ziel gebracht! Egal wie klein die Stra\u00dfen auf der Karte waren. Selbst, wenn es keine Stra\u00dfen mehr gab, sondern nur noch Feldwege.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Planung 2006:Tu parles francais? &#8211; Ich nicht eine Woche Frankreich zu Ostern &#8211; erst sollte es so was wie: Elsass (Alsace)?, Champagne?, Lothringen? werden &#8230; mal schauen was es wird&#8230;&#8230; es wird Burgund sein; Dijon &#8211; Lyon &#8211; Beaune &#8211; M\u00e2con Sylvia und ich haben uns an einem Samstag zum Fr\u00fchst\u00fcck getroffen, unsere Vorstellungen, W\u00fcnsche [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":3205,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-1173","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wodys.net\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1173","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wodys.net\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/wodys.net\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wodys.net\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wodys.net\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1173"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/wodys.net\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1173\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1565,"href":"https:\/\/wodys.net\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1173\/revisions\/1565"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wodys.net\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/3205"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wodys.net\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1173"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}